Strenge Kontrollen am frühen Morgen an der Küste. Foto: Rathaus Cartagena

Küste über Ostern gesperrt

Murcia – sg. In den verangenen 24 Stunden sind in der Region Murcia zehn Covid-19-Patienten gestorbe...

Murcia – sg. In den verangenen 24 Stunden sind in der Region Murcia zehn Covid-19-Patienten gestorben, sechs davon in Altersheimen. Das gab der Landesgesundheitsminister Manuel Villegas (PP) bei der täglichen Pressekonferenz bekannt. Insgesamt sind bis heute, 7. April, 78 Todesopfer zu beklagen. Die Zahl der nachgewiesenen Neuansteckungen sinkt dagegen stetig. Derzeit wurde bei 1.283 eine Infizierung mit dem Coronavirus nachgewiesen, 293 werden im Krankenhaus behandelt, 51 auf den Instensivstationen. Auch hier gehen die Zahlen langsam zurück. Dennoch steht eine Lockerung der Ausgangssperre nicht zur Diskussion. Im Gegenteil. Die Polizei verstärkt die Straßenkontrollen, um Besitzer von Ferienwohnungen davon abzuhalten, die Osterwoche an der Küste zu verbringen. Die Kontrollen werden besonders am frühen Morgen verschärft, nachdem beobachtet wurde, dass viele versucht hatten, zu dieser Zeit unbemerkt an die Küste zu gelangen. Bewohner auf La Manga hatten sich über die Ankunft vieler Urlauber beklagt. Die Polizei in San Javier wird täglich von Bürgern angerufen, die melden, dass immer wieder Besucher ankommen. In Los Alcázares wurde beobachtet, dass Neuankömmlinge, die zunächst abgewiesen wurden, es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchten. In San Pedro  San Pedro del Pinatar sollen die Zugänge mindestens bis Samstag, 11. April, gesperrt bleiben.

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