Eine junge Frau trägt eine blaue Mundschutzmaske
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Einschränkung an der Costa Cálida: Seit Montag, 13. Juli, gilt in der Region Murcia Maskenpflicht.

Maskenpflicht an der Costa Cálida

Maskenpflicht jetzt auch an der Costa Cálida: Kein Tourist ohne Mundschutz

  • vonSandra Gyurasits
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Ab jetzt gilt auch an der Costa Cálida die Maskenpflicht. Angesichts der steigenden Neuinfektionen ergriff die Landesregierung der Region Murcia die Maßnahme. Wer keinen Mundschutz trägt, muss 100 Euro Strafe zahlen.

  • Seit Montag, 13. Juli, gilt an der Costa Cálida in der Region Murcia die Maskenpflicht.
  • In allen öffentlichen Räumen der Region Murcia und Costa Cálida, ob drinnen oder draußen, muss der Nasen-Mund-Schutz angelegt werden, auch bei der Arbeit.
  • Die Maskenpflicht an der Costa Cálida gilt nicht beim Sportreiben, am Strand, im Freibad oder in Bars und Restaurants.

Murcia - Jetzt ist es auch an der Costa Cálida in der Region Murcia offiziell: Die Landesregierung hat am Montag, 13. Juli, die Maskenpflicht eingeführt und zieht damit mit den autonomen Regionen Katalonien, Balearen und Extremadura gleich. Weitere Regionen in Spanien wie Andalusien, Aragón und La Rioja folgen in dieser Woche folgen. Anadlusien führt die Maskenpflicht am Mittwoch, 15. Juli, ein.

Murcia Autonome Region
Weiterer NameGemüsegarten Europas
KlimaDurchschnittstemperatur 27 Grad Celsius
Einwohner1,5 Millionen
Fläche881,9 Quadratkilometer
HauptstadtMurcia

"Die Masken müssen in jedem Moment in öffentlichen Räumen, geschlossen oder auf der Straße, getragen werden, auch wenn ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden kann zur eigenen Sicherheit und zum Schutz der anderen", sagte Landesministerpräsident Fernando López Miras. Touristen und Einheimische, die gegen die Regel verstoßen, müssen 100 Euro Strafe zahlen. Ausnahmen gelten beim Sportreiben, am Strand, in Schwimmbädern sowie beim Essen und Trinken in Bars und Restaurants. In diesen Fällen besteht keine Maskenpflicht in Murcia.

Murcia verhängt Maskenpflicht gegen Corona: Landeschef ruft Touristen und Einheimsiche an der Costa Cáilda zur Vernunft auf

Die Coronavirus-Pandemie sei nicht verschwunden, betonte der Landeschef aus Murcia. Die meisten hätten das auch verstanden und würden sich verantwortungsvoll verhalten, jedoch nicht alle. López wies daraufhin, dass unnötige Gruppentreffen, bei denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werde, vermieden werden. "Bei dem geringsten Anzeichen einer möglichen Ansteckung, soll man sich isolieren, die Corona-Nummer 900 121 212 anrufen und jeglichen Kontakt zu anderen vermeiden." Es stehe viel auf dem Spiel, nicht nur an der Costa Cálida. Es nicht fair, wenn einige wenige einen erneuten Lockdown verursachen würden. Deshalb werde die Maskenpflicht eingeführt. In ganz Spanien werden aktuell die Maßnahmen gegen das Coronavirus verschärft.

Die unbeliebte Maßnahme Maskenpflicht sei angesichts der steigenden Zahl der Neuinfektionen und auf Raten der Abteilung für Epidemiologie des Landesgesundheitsministeriums in Murcia getroffen worden. Die Situation sei besorgniserregend, sagt López. Derzeit sind nach Angaben der Landesregierung 100 Menschen in der Region und ander Costa Cálida mit dem Coronavirus infiziert. 79 befinden sich in häuslicher Quarantäne, 21 werden in Krankenhäusern behandelt. Die gute Nachricht: Der 13. Juli ist der erste Tag ohne Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen.

Maskenpflicht in Murcia: An den Stränden der Costa Cálida darf die Maske abgelegt werden.

Maskenpflicht an der Costa Cálida: Auch Bootsflüchtlinge, die in Murcia stranden, sind infiziert

60 Ansteckungsfälle sind auf drei infizierte Bolivianer zurückzuführen, die Anfang Juni nach Murcia und Cartagena reisten. Allein 17 Fälle wurden in einem landwirtschaftlichen Betrieb festgestellt. Zwei weitere Ausbrüche mit jeweils drei Neuinfizierten sind auf Familienfeiern in Murcia und Cartagena zurückzuführen. Das Virus wurde zudem bei drei Bootsflüchtlingen aus Nordafrika nachgewiesen, die an der Costa Cálida vor der Küste von Cartagena aufgegriffen wurde.

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