101 Corona-Tote in der Region Murcia. Foto: Ángel García

Über 100 Corona-Tote in Murcia

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Murcia- sg. In der Region Murcia sind bis heute, 13. April, 101 Menschen an Covid-19 gestorben. 51 der Opfer waren Bewohner von Seniorenheimen. Damit ist Murcia nach den Kanaren zwar die autonome Region mit den wenigsten Coronavirus-Toten. Dennoch übersteigt die Zahl deutlich die der Grippe-Opfer in den vergangenen Jahren. Zum Vergleich: In diesem Winter starben 16 Menschen an den Folgen der Grippe in der Region Murcia, in der Saison 2018-2019, in der der Grippe-Virus besonders aggressiv auftrat, waren es 58 Tote. Am 20. März registrierte Murcia das erste Sars-Cov-2-Opfer, nur 24 Tage später sind es 100 mehr. Die gute Nachrichten in der Coronakrise: 344 Patienten wurden bisher gesund geschrieben. Nach Angaben des Landesgesundheitsministers Manuel Villegas (PP) werden derzeit 221 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, davon 43 auf den Intensivstationen. 788 Personen befinden sich wegen leichter Symptome in häuslicher Quarantäne. Ihr Zustand werde vom Gesundheitsamt überwacht, hiess es. Dabei stellte sich heraus, dass sich rund 100 Personen in der vergangenen Woche nicht an die Quarantäne gehalten, täglich das Haus verlassen hätten und dafür vom Gesundheitsamt angezeigt wurden , sagte Villegas und bezeichnete die Beschuldigten als "ganz klar schlechte Menschen". Einen Todesfall vom 10. April hob die Presse hervor. In der Privatklinik Hospital Mesa del Castillo in Murcia starb eine ältere Patientin, die Anfang April gemeinsam mit ihrem Ehemann eingeliefert wurde, nachdem sich beide mit dem Coronavirus infiziert hatten. Das Ehepaar, das seit 50 Jahren verheiratet war, bat die Pfleger, ihre Betten zusammenzustellen, damit sie sich an den Händen halten konnten.

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