Aktion gegen Prozessionsspinner

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Stadtverwaltung startet Präventionskampagne gegen lästige und gefährliche Raup

Torremolinos – ws. Die Stadtverwaltung von Torremolinos hat in öffentlichen Pinienwäldern mit der Präventionskampagne gegen den Prozessionsspinner (Thaumetopoea Pityocampa) begonnen. Diese wird in zwei Phasen durchgeführt, im Oktober und November sowie im Frühjahr, wenn die Raupe vom Baum herunterkommt und auf Wanderschaft geht.

Um die Verbreitung der Raupen zu verhindern, sei es wichtig, dass auch Privatpersonen, auf deren Grundstücken Pinien wachsen, in Aktion treten, informiert die Stadtverwaltung. Und das macht Sinn, denn in den letzten Jahren hat sich der Prozessionsspinner im Süden Europas zu einer regelrechten Plage entwickelt. Vor allem im Frühjahr wird es für Mensch und Tier gefährlich! Denn obwohl die Raupen des Nachtfalters recht niedlich aussehen, sind sie alles andere als harmlos. Ihr Körper ist nämlich mit Brennhaaren übersät, die ein sehr wirksames Nesselgift namens „Thaumetopoein“ enthalten. Nicht nur durch direkte Berührung, sondern auch über den Wind können sich diese Haare verbreiten. Schon bei einer kurzen Berührung verursachen sie stärksten Juckreiz, beim Menschen entstehen rund um die Kontaktstelle häufig rote Quaddeln, und wenn die Brennhaare in Augen oder Atemwege gelangen, können sie weitere allergische Reaktionen hervorrufen. Nicht selten muss eine Cortisonbehandlung durchgeführt werden. Und wenn Hunde, die ihre Nase fast immer am Boden haben, die feinen Brennhaare der Raupe beim Waldspaziergang über die Schleimhäute aufnehmen, kann das sogar tödlich enden. Meistens bleibt nur noch ein schneller Besuch beim Tierarzt, um den vierbeinigen Freund vor Schlimmerem zu bewahren.

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