Aktiv auch im Ruhestand

0
320

Johannes Repky gibt den ersten deutschen Weihnachts-Gottesdienst in der Stadt Málaga

Es ist zwölf Uhr, als Johannes Repky und seine Frau Luise die CSN-Geschäftsstelle in Torrox Costa für ein Interview betreten. Der ehemalige Pfarrer, der jahrelang für die bayerische Landeskirche tätig war und sich seit dem 1. September im Ruhestand befindet, wird in den nächsten zehn Monaten den deutschen Tourismuspfarrer Christof Meyer von der Evangelischen Kirche Deutschland an der Costa del Sol unterstützen.

„Für mich ist die Gemeindearbeit in der Provinz Málaga unglaublich spannend und eine tolle neue Erfahrung“, sagt Repky und fügt hinzu, dass seine Tätigkeit im Wesentlichen daraus bestehe, im Team Gottesdienste zu gestalten, Seelsorge zu leisten und an den Wendepunkten des Lebens wie bei Taufen, Trauungen und Trauerfeiern pastorale Dienste anzubieten. Unterstützt wird der Pfarrer dabei tatkräftig von seiner Frau Luise. Sie war in Deutschland lange Zeit als Krankenschwester tätig und konnte vor fünf Jahren erste spanische Auslandserfahrungen sammeln.

„Ich habe damals ein freiwilliges soziales Jahr in einer Seniorenresidenz des diakonischen Hilfswerks Johanneswerk an der Costa Blanca gemacht und war für die Pflege und Betreuung der Senioren zuständig“, erklärt sie. „Dadurch war mir die Auslandsarbeit hier in Spanien schon bekannt, weshalb mir die Entscheidung sehr leicht fiel, zusammen mit meinem Mann an die Costa del Sol zu kommen, um hier für die evangelische Kirche tätig zu sein.“

Wie ihr Mann trat auch Luise Repky im Sommer dieses Jahres ihren Ruhestand an.

Deutsche Christvesper in Málaga

Am Heiligabend hält Johannes Repky den ersten deutschen Weihnachts-Gottesdienst in der Provinzhauptstadt Málaga. „Wir wollten einmal das Experiment starten, in der Kirche der spanischen evangelischen Gemeinde mitten in Málaga eine Christvesper, also einen Weihnachts-Gottesdienst, zu feiern. Da wir in sehr gutem Kontakt mit der spanischen evangelischen Gemeinde stehen und diese am Heiligabend die eigenen Räumlichkeiten nicht benötigt, haben sie uns ihre Kirche zur Verfügung gestellt“, sagt Repky.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.