
Vergangenheit holt ihn ein: Im Prozess wegen des Korruptionsfalls „ERE“ kam Manuel Chaves noch glimpflich davon. Der frühere andalusische Regierungschef war zu einem neunjährigen Amtsausübungsverbot verurteilt worden. Eine Strafe, die ihn abgesehen von der moralischen Ächtung nicht sonderlich kümmern dürfte, da sich der mittlerweile 74-Jährige 2015 bereits aus der Politik zurückgezogen hatte. Nun aber steht Manuel Chaves, der von 1990 bis 2009 andalusischer Präsident war, um danach als Minister in die Zentralregierung nach Madrid zu wechseln, eine erneute Anklage bevor, und zwar wieder wegen eines Korruptionsverdachts.





















