Bald ein zweites Worpswede

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In einigen Jahren wird Mijas zu einem zweiten Worpswede. So zumindest stellt es sich Ulrich Häusler vor: Ein Ort, in dem es nur so vor Künstlern wimmelt, ähnlich wie in dem niedersächsischen Ort, der bekannt ist für die 1889 gegründete Künstlerkolonie Worpswede als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern. Erste Schritte hat Häusler bereits unternommen. Seite 2011 organisiert er in Mijas jedes Jahr im Februar Künstleraufenthalte. Künstlernetzwerke knüpft der Deutsche bereits seit 2006. Begonnen hat alles mit LesMontmARTrois in Paris, wo er deutschsprachige Schauspieler, Maler und Schriftsteller an einen Tisch brachte. Heute gibt es die Künstlertreffs in zehn europäischen Städten. Jeweils im Winter lädt er Künstler nach Mijas ein, um Projekte auf die Beine zu stellen oder sie zusammenzubringen. Nicht immer muss daraus ein Stück, ein Song oder eine Performance werden. Vielmehr geht es Häusler darum, den Artisten einen Raum zu geben, der frei ist von Konkurrenzdenken. Er selbst sei eigentlich Psychologe. Von jeher hätten ihn jedoch Künstler fasziniert und da er selbst keine große Familie besitze, habe er sich eben eine Großfamilie mit über Europa verteilten Künstlern geschaffen..

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