Bebauung der Küste hat Folgen

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In Torremolinos und Benalmádena sinkt der Boden ab, Schuld tragen Bauwut und zu hohe Wasserentnahmen, informierte ein internationales Forscherteam. Betroffen ist die gesamte Costa del Sol, aber vor allem der Jachthafen Puerto Marina in Benalmádena sowie das Wohngebiet La Colina in Torremolinos. Schon bei einer Studie, die zwischen 1992 und 2009 durchgeführt wurde, konnte dieses geologische Phänomen beobachtet werden. Doch die Lage hat sich verschlimmert. Satellitenaufnahmen würden belegen, dass der Boden im südwestlichen Gebiet der Costa del Sol zwischen 2015 und 2017 stärker abgesunken sei als in Vorjahren. Pro Jahr sinke der Boden zwischen sechs und elf Millimetern ab, so die Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass eine zu starke Ausbeutung des Grundwasserleiters in der Sierra de Mijas und die rasante Urbanisierung der Küste für diese Verschlechterung der Situation verantwortlich sind. Intensive Bebauung, Bevölkerungswachstum und ein steigender Wasserverbrauch lasse den Boden immer kompakter werden, erklärte Dr. Pablo Jiménez Gavilán von der Universität Málaga, der an der Studie beteiligt ist.

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1 KOMMENTAR

  1. Liebe Leser,
    klar, da wird unverantwortliche Naturbeschädigung betrieben – und der Sand wird dann in funktionierenden Gegenden „entnommen“! Und wie steht es um den Hotelschwarzbau in San Jose?

    Ein Gutes Neues Jahr
    F. M.

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