Dénias historische Spuren

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Dénia zählt mit Benidorm und Torrevieja zu den beliebtesten Reisezielen an der Costa Blanca. Weil Residenten und Langzeiturlauber die Tourismusmagneten prinzipiell meiden und manchmal meinen, sie hätten alles schon gesehen, gilt selbst das Wahrzeichen der Hauptstadt des Marina-Alta-Kreises, die trutzige von Mauren erbaute Burg, als Dénias große Unbekannte. Sie erhebt sich 70 Meter auf einem Hügel direkt über der Altstadt und dem Zentrum und gewährt einen sagenhaften Blick über den Jachthafen und die Strände der Stadt. Lange bevor die Touristen kamen, brachte es das Bürgertum in Dénia mit Rosinen und Spielzeug zu beachtlichem Wohlstand. Auf die historischen Spuren des Blechspielzeugs begibt man sich im Museo del Juguete de Dénia, und manch einer kann dort Kindheitserinnerungen anfassen. Wer das ehemalige Bahnhofsgebäude verlässt, kann unter Bäumen die Einkaufsmeile Marqués del Campo hinunter zur Glorieta schlendern und von dort rechts hoch in die Gassen der Altstadt einbiegen. In der Nähe des Rathauses und der barocken Stadtkirche liegt der Carrer dels Cavallers und das Museo Etnológico, das der Rosinenproduktion und die Bourgeoisie aus dem 19. Jahrhundert ein Denkmal setzt, die Dénia mit einigen Prachtbauten beglückte. Der Stadtkern mag klein sein, aber gut erhalten ist er und bietet einige charmante Gassen mit malerischen Ecken, vor allem in der sehr beliebten Tapasmeile in der verkehrsberuhigten Calle Loreto.

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