Deutsche Bank schließt Filialen

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Die Deutsche Bank will bis zum 17. Januar in Spanien zwölf Filialen schließen, darunter auch jene nahe des Fischereihafens in Marbella. Foto: dpa

Marbella – lk. Die Deutsche Bank will das Privatkundengeschäft neu strukturieren. Im Zuge dessen sollen zwischen dem 20. Dezember und dem 17. Januar 49 Angestellte entlassen und zwölf Filialen geschlossen werden, darunter auch jene in der Nähe des Fischereihafens in Marbella. In Spanien will das deutsche Kreditinstitut die Zahl der Filialen um 6,6 Prozent reduzieren. Das bedeutet eine Schließung von bis zu 169 Filialen. Hierzulande hat die Deutsche Bank zurzeit rund 2.400 Angestellte. Davon sollen nun 35  in den Vorruhestand und 14 entlassen werden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Europa Press will das Kreditinstitut Büros zusammenlegen und verstärkt auf die Digitalisierung setzen. Für die Digitalisierung der Banken in Spanien und Italien will die Deutsche Bank 300 Millionen Euro ausgeben. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras kritisierte, dass die Deutsche Bank im Zuge der globalen Restrukturierung die jeweiligen Begebenheiten der Länder nicht berücksichtige und erinnerte daran, dass hierzulande im vergangenen Jahr bereits 40 Filialen geschlossen worden seien. Im ersten Trimester dieses Jahres hat das Kreditinstitut  28,21 Millionen Euro netto eingenommen. Dies bedeutet ein Anstieg in Höhe von 4,44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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