Erdbeben nahe Granada

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In Alhama de Granada hat vor zwei Stunden die Erde gewackelt. Foto: Instituto Geográfico Nacional

Granada – mit. Ein Erdbeben der Stärke 3,6 auf der Richterskala hat sich heute um kurz nach 12 Uhr in Alhama de Granada ereignet, einer Ortschaft, die zwischen Málaga und Granada liegt. Das Beben hatte seinen Ursprung in knapp 12 Kilometer Tiefe und war sogar in den 50 Kilometer entfernten Ortschaften Málaga, Torre del Mar und Vélez Málaga zu spüren. Ersten Angaben der Notrufzentrale 112 zufolge habe es keine erkennbaren Schäden gegeben. Bewohner dieser Ortschaften haben eine leichte Vibration verspürt, wonach auch zahlreiche Zimmerpflanzen zu wackeln begannen. Die Costa del Sol ist ein erdbebengefährdetes Gebiet, da die afrikanische auf die europäische Kontinentalplatte drückt. Am 25. Januar 2016 löste eine Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala im Alborán-Meer knapp 100 Kilometer südlich von Málaga Angst und Schrecken bei den Provinzbewohnern aus. Damals kam es zu Sachschäden an der Costa del Sol und auf der spanischen Enklave Melilla. Dort wurden sogar ganze Häuser unbewohnbar.

Informationen und eine Erdbebenkarte findet man auf: http://www.ign.es/web/resources/sismologia/tproximos/prox.html

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