Erfrischende Wanderung

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Es ist ein warmer Sonntag. Am Startbereich der Wanderung des Río Chillar stauen sich die Fahrzeuge. Viele wanderfreudige Familien nutzen die noch übrigen milden Tage des Jahres, um mit ihren Familien gemeinsam den berühmtesten Fluss an der Costa del Sol zu begehen. Dieser Andrang dürfte aufgrund des langsamen Wetterwechsels in den nächsten Tagen und Wochen jedoch deutlich weniger werden. Eine Wanderung durch das Flussbett lohnt sich in der Regel sowieso nur bis Anfang November. Danach wird das Wasser einfach zu kalt. Voller Neugier geht es den anderen zahlreichen Wanderern hinterher. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Das Flussbett führt direkt durch eine Schlucht. Links und rechts vom Fluss, der die ersten knapp 700 Meter trocken ist, markieren hohe Felsen die Landschaft. Dann füllt sich das Flussbett langsam mit Wasser. Zuerst ein kleiner Rinnsal, der im Sand versickert, ist der Río Chillar schon 500 Meter weiter ein kleiner zirka ein Meter breiter und drei bis fünf Zentimeter tiefer Bach. Je weiter man den Weg geht, desto breiter wird die Wasserfläche. Allerdings übersteigt sie die Höhe von fünf Zentimeter noch nicht. Dann wird es zum ersten Mal interessant. Aus einem Felsvorsprung spritzt Wasser wie aus einer Duschbrause. Einige Wanderer haben bereits ihr Oberteil vom Leib gerissen und sich unter die Dusche gestellt. Allerdings nur sehr kurz, denn das Wasser scheint schon recht frisch zu sein.

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