Flammen in Casares

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Casares – ws. Ein Waldbrand, der gestern Abend in der Gemeinde Casares ausgebrochen ist, hat viele Anwohner um den Schlaf gebracht. Das Feuer wurde gegen 19.30 Uhr in der Sierra Crestellina im Gebiet der La Arquita gemeldet. Sechs Löschhubschrauber und -flugzeuge, zwei Feuerwehrwagen und über 40 Feuerwehrleute und Techniker des Brandschutzplans Infoca wurden mobilisiert. Bei Einbruch der Dunkelheit mussten sich die Eisatzkräfte in der Luft zurückziehen, gegen 20:50 Uhr wurde Stufe Nummer eins des Notfallplans ausgerufen, da aufgrund der Entwicklung der Situation Häuser und Anwohner in Gefahr waren. Gegen 22 Uhr waren bereits mehr als 130 Brandbekämpfer am Boden im Einsatz, auch die Anzahl der Löschfahrzeuge war auf sechs erhöht worden. Ein Anwohner musste evakuiert werden, er hatte sich in seinen Pool gerettet, um sich vor den nahenden Flammen zu schützen. Etwa 25 weitere Häuser im Gebiet Puerto de la Cruz und Celima wurden in den folgenden Stunden evakuiert. Die Gemeindeverwatlung stellte das Jugendzentrum als Nachtlager zur Verfügung. Die Zufahrtstraße MA-8300 Richtung Casares musste aufgrund der Löscharbeiten gesperrt werden, am Puerto de la Cruz wurde die Einsatzzentrale eingerichtet, von der aus die Arbeiten koordiniert werden. Die Situation musste in der Nacht als “kritisch” eingestuft werden, da kräftige Levante- und Terralwinde die Löscharbeiten der Einsatzkräfte extrem erschwerten. Sobald das Tageslicht es zulässt, werden sich die Löschflugzeuge wieder in die Arbeiten integrieren. Über die Brandursache und die bisher verkohlte Waldfläche ist bisher nichts bekannt.

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