Für eine gerechte Arbeitswelt

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Über 500 Personen haben heute auf der Plaza de la Merced in Málaga gegen die prekären Arbeitsbedingungen demonstriert. Foto: Morancio/Wikipedia

Málaga – lk. “Wir wollen keine prekären Lebensumstände” – dies war der Slogan, der am heutigen Samstag auf den Transparenten auf der Plaza de la Merced in Málaga am häufigsten zu lesen war. 24 Kollektive hatten sich dort zusammengefunden, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und Kürzungen im Gesundheits- und Bildungssektor zu protestieren. Auch die geringe Erhöhung der Renten um nur 0,25 Prozent prangerten die Demonstranten an. Darunter befanden sich auch Angestellte des Reinigungsdienstes Limasa, die monierten, dass Málagas Stadtverwaltung die Straßenreinigung privatisieren will, die Müllabfuhr aber ein städtisches Unternehmen bleiben soll. Die Bürgerplattform “No más Precariedad” hatte zu der Protestaktion aufgerufen. Diese wurde am 13. Januar in Madrid gegründet. In 30 weiteren spanischen Städten waren für heute Demonstrationen geplant. In Málaga haben über 500 Personen an der Demonstration teilgenommen. Zu Anfang wurde ein Manifest verlesen, in dem die Mängel und wirtschaftlichen Probleme der vergangenen zehn Jahre aufgeführt wurden, die durch die Wirtschaftskrise ausgelöst worden waren. “Sie wollen uns weismachen, dass wir die Wirtschaftskrise überwunden haben”, sagte die Person, die den Inhalt des Manifests vorgetragen hat, “das stimmt aber nicht, denn noch immer haben wir eine prekäre Arbeitswelt, die uns keinerlei Lebensqualität garantiert.”

 

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