Gegen häusliche Gewalt

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Torremolinos – ws. Im Laufe dieses Jahres sind in Spanien bereits 44 Frauen von ihren Ehemännern, Lebensgefährten oder Ex-Partnern getötet worden. Grund genug für die Stadtverwaltung von Torremolinos ein Zeichen zu setzen, gegen die geschlechtsspezifische Gewalt. Deshalb versammelten sich die Mitarbeiter und Regierungsmitglieder der Stadtverwaltung in der vergangenen Woche vor dem Rathaus an der Plaza Blas Infante, um eine Schweigeminute für die Todesopfer einzulegen. Und diese Schweigeminute wird zu Schweigeminuten werden, denn das Gleichstellungsressort wird ab sofort an jedem 25. des Monats zu einer weiteren Schweigeminute aufrufen, um gegen diese Gewalt zu demonstrieren, die Frauen angetan wird. „Es ist unfassbar, dass solche Gewalttaten nach wie vor passieren und das sogar mit steigender Tendenz“, erklärte die Gleichstellungsbeauftragte in Torremolinos, Aida Blanes (PSOE). Und die offiziellen Statistiken sprechen eine eigene Sprache. 2018 starben bis September 36 Frauen, acht weniger als im laufenden Jahr. Mit der Initiative wolle die Stadtverwaltung gegen diese Morde protestieren und die Bevölkerung auf die Problematik aufmerksam machen, erklärte Blanes. Es handle sich nicht nur einfach um Zahlen, es gehe um Frauen, die brutal aus dem Leben gerissen worden seien. Ihre Abteilung sichere Frauen, die von Seiten ihres Partners Gewalt erfahren, volle Unterstützung zu. Man tue alles, Frauen zu unterstützen, damit solche Gewaltexzesse verhindert werden könnten.

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