Größte Ausgrabungsstätte Spaniens

0
260
Vor dem Kaufhaus El Corte Inglés sind Reste einer aus maurischer Zeit stammenden Stadtteils freigelegt worden. Foto: Nicolas Hock

Málaga – nic. Bei den archäologischen Ausgrabungen, die seit April in der Avenida de Andalucía vor dem Kaufhaus El Corte Inglés zu Gange sind und zum vorübergehenden Baustopp am U-Bahn-Abschnitt Renfe-Guadalmedina geführt haben, handelt es sich um die flächenmäßig größten, die derzeit in Spanien zu Gange sind. Dies hat die andalusische Landesregierung am gestrigen Sonntag auf ihrer Webseite mitgeteilt. Weiter heißt es dort, dass die Ausgrabungen „die Möglichkeit bieten, die Siedlungsgeschichte Málagas über acht Jahrhunderte zu durchleuchten“, da in der Fundstelle Reste ehemaliger Stadtteile vom elften bis zum 19. Jahrhundert aufgetaucht seien.
Auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern sind derzeit rund 50 Arbeiter unter der Aufsicht der Archäologin Ana Arancibia am Werk. Bei den interessantesten Resten, die bislang entdeckt worden sind, handelt es sich um die Reste eines unter maurischer Herrschaft ab dem elften Jahrhundert entstandenen Stadtteils mit dem Namen Al-Tabbanin, von dem zahlreiche Mauerreste von Wohnhäusern, gepflasterte Straßen und Abwasserkanäle freigelegt worden sind.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.