Größte Ausgrabungsstätte Spaniens

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Bei den archäologischen Ausgrabungen, die seit April in der Avenida de Andalucía vor dem Kaufhaus El Corte Inglés zu Gange sind und zum vorübergehenden Baustopp am U-Bahn-Abschnitt Renfe-Guadalmedina geführt haben, handelt es sich um die flächenmäßig größten, die derzeit in Spanien zu Gange sind. Dies hat die andalusische Landesregierung am Sonntag auf ihrer Webseite mitgeteilt. Weiter heißt es dort, dass die Ausgrabungen „die Möglichkeit bieten, die Siedlungsgeschichte Málagas über acht Jahrhunderte zu durchleuchten“, da in der Fundstelle Reste ehemaliger Stadtteile vom elften bis zum 19. Jahrhundert aufgetaucht seien. Auf einer Fläche von etwa 4.000 Quadratmetern sind derzeit rund 50 Arbeiter unter der Aufsicht der Archäologin Ana Arancibia am Werk. Bei den interessantesten Resten, die bislang entdeckt worden sind, handelt es sich um die jene eines unter maurischer Herrschaft ab dem elften Jahrhundert entstandenen Stadtteils mit dem Namen Al-Tabbanin, von dem zahlreiche Mauerreste von Häusern gepflasterte Straßen und Abwasserkanäle freigelegt wurden..

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