Julen tot geborgen

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Die Bergung zog sich über ganze 13 Tage hin. Foto: Nicolas Hock

Totalán – nic. Mit der Bergung des toten Julen hat die Suchaktion nach dem zweieinhalbjährigen Julen, der am 13. Januar bei Totalán in einen mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschaft gefallen war, vergangene Nacht ein tragisches Ende genommen. Um 1.25 Uhr brach das Spezialteam aus asturiansichen Minenrettern zu dem Kind durch. Julen befand sich in 71 Metern Tiefe über einer Erdschicht, die seinen weiteren Fall verhindert hatte. Mehr als 30 Stunden hatten die Spezialisten zur manuellen Ausgrabung des etwa vier Meter langen Verbindungstunnels benötigt, der von dem neuen, maschinell gegrabenen Parallelschaft zum Aufenthaltsort des Jungen führte. Aufgrund der Härte des Bodens waren vier kleine Sprengungen nötig, für die die Arbeiten jeweils für zwei Stunden unterbrochen werden mussten.

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