Kind musste nicht lange leiden

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Die Eltern von Julen, José Rosello und Victoria García sind am Boden zerstört. Foto: EFE

Totalán – nic. Julen ist nach seinem Sturz in den Brunnenschacht bei Totalán innerhalb weniger Stunden gestorben. Dies ist die Ansicht der Gerichtsmediziner in Málaga, die die Autopsie an dem Kind durchführten. Einige Informationen sind schon bekannt geworden: Demnach wurde Julen in einer aufrechten Position mit den Händen nach oben aufgefunden. Der Kopf war mit Gesteinsbrocken und Erde bedeckt, die sich möglicherweise bei seinem Sturz gelöst hat. Der Körper wies mehrere Kopfverletzungen auf, die von den herabgefallenen Steinen herrühren könnten. Die Beerdigung wird am Sonntag um 13.30 Uhr auf dem Friedhof von Málagas Stadtteil El Palo sein, wo Julen mit seinen Eltern wohnte.

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1 KOMMENTAR

  1. Es tut mir so unendlich Leid und ich hoffe,dass Gott so gnädig war und Julen wirklich nicht leiden musste,alles andere wäre unerträglich….
    Den Eltern wünsche ich ganz viel Kraft,was sie durchmachen mussten kann nur der nachfühlen,der unter solch einem verzweifelten Druck,unsagbarer Angst um ihr geliebtes Kind,schon selbst mal gestanden hat.
    Ich hoffe,von ganzem Herzen,dass sie mal wieder glücklich sein können,auch wenn das noch lange dauern wird….
    Alles Liebe der ganzen Familie von Julen….
    Doch der unermüdliche Einsatz der Rettungskräfte,die alle ihr bestes gegeben haben,darf nicht unerwähnt bleiben,denn was sie geleistet haben war schon gigantisch!
    Absolute Hochachtung habe ich vor den Arbeitern,die sich tatsächlich in den engen Zweittunnel getraut haben,allein der Gedanke daran macht doch jedem Normalbürger Angst!Ohne solche Menschen wäre eine Rettung unmöglich,auch wenn sie dieses mal ein solch trauriges Ende gefunden hat.

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