Maurischer Stadtteil freigelegt

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In diesen Tagen sind immer noch die Ausgrabungsarbeiten zu Gange. Foto: Nicolas Hock

Málaga – nic. Bei den Bauarbeiten zur U-Bahn von Málaga sind vor dem Kaufhaus El Corte Inglés Reste eines Stadtteils aus der maurischen Siedlungsepoche freigelegt worden. Es handelt sich um Mauerreste von Wohnhäusern, gepflasterte Straßen und Abwasserkanälen, die dem ab dem elften Jahrhundert entstandenen Stadtteil Al-Tabbanin zugeordnet werden, der während der Rückeroberung Andalusiens durch die Christen Ende des 15. Jahrhunderts zerstört wurde. Die Stadt Málaga hat die Entscheidung darüber, was mit den Resten geschehen soll, dem andalusischen Kulturministerium überlassen, die ein Archäologenteam mit einem Gutachten beauftragt hat, dessen Ergebnis in den kommenden Tagen erwartet wird.
Málagas Baustadtrat Raúl López erklärte am Montag, er gehe davon aus, dass ein Teil der Reste in die künftige U-Bahn-Haltestelle Guadalmedina integriert und hinter Glasscheiben ausgestellt werden sollen, wie es die Stadt bereits mit den römischen Resten in der Calle Alcazabilla getan hat und mit den ebenfalls bei den U-Bahn-Arbeiten aufgetauchten Resten der spätmittelalterlichen Festung in der Alameda Principal vorhat.

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