Mordserie an der Costa del Sol

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Seit September sind im Raum Marbella sechs Personen ermordet worden. Foto: Archiv

Marbella – lk.  Ein 60-jähriger Franzose ist am Dienstag vergangener Woche vor dem Restaurant Da Bruno in Cabopino erschossen worden. Wie die spanische Tageszeitung El País berichtete, lauerten ihm die maskierten Auftragsmörder kurz nach 20 Uhr nahe seines Mietwagens auf. Danach flüchteten sie zur kostenpflichtigen Autobahn AP-7 und durchbrachen die Schranke. Später setzten sie das Fluchtfahrzeug in Brand. Dieser Vorfall ist der bis jetzt letzte in einem von Mordfällen geprägten Herbst an der Costa del Sol. Seit September sind sechs Personen in der Umgebung von Marbella erschossen worden, vier davon allein im November. Bis dato konnte keiner der Mordfälle aufgeklärt werden. Für die Polizei ist es ein Tabu, darüber zu sprechen. In den Polizeimeldungen steht nur, dass die Fälle in keinerlei Zusammenhang zueinander stehen. Der Delegierte der andalusischen Landesregierung, Lucrecio Fernández (PP), sprach in Bezug auf den jüngsten Fall von einer Abrechnung. „Für uns ist das nicht neu, seit Jahren passieren die Morde“, sagt ein Polizeibeamter. „Dafür, dass hier gefährliche Kriminelle leben, passiert noch relativ wenig“, sagte ein Polizeiinspektor .

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