Nozals Amtsantritt in der Schwebe

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Muss erneut vor Gericht aussagen: Mijas´ Ex-Bürgermeister Ángel Nozal. Foto: Archiv

Mijas – lk. Nur noch fünf Tage bis zum Beginn der neuen Legislaturperiode und noch immer gibt es in  vielen Gemeinden der Provinz Málaga Unklarheit über mögliche Regierungspakte. In Mijas sind die Regierungsverhandlungen hochkompliziert. Dies ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass ungewiss ist, ob Ciudadanos mit der PP als ihrem Favoriten eine Koalition wird eingehen können. Die schlechte Beziehung zwischen Ángel Nozal (PP) und Juan Carlos Maldonado (Ciudadanos) ist da auch nicht gerade hilfreich.
Nozal ist bei den Kommunalwahlen am 26. Mai als Sieger hervorgegangen, doch liegt auf diesem Sieg ein dunkler Schatten, da einige gegen ihn laufende Gerichtsprozesse noch nicht abgeschlossen sind. Und damit nicht genug, denn auch der PP-Politiker Mario Bravo, der auf der Liste Platz drei einnimmt, muss vor dem Gericht Nummer 1 in Fuengirola aussagen. Ciudadadanos wird Mario Bravo nicht unterstützen, da er ebenfalls vor Gericht zitiert wurde. Eine weitere Option könnte die Stadträtin und PP-Abgeordnete in der Provinzregierung, Lourdes Burgos, sein. Falls die PP sich weigert, einen neuen Kandidaten ins Rennen zu schicken, erwäge Ciudadanos, einen Koalitionspakt mit der PSOE zu schließen.

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