Operation Wiedergutmachung

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01.06.2018, Russland, Moskau: Eine Flagge mit dem Logo der Fußball WM 2018 weht auf dem Roten Platz vor dem Spasski-Turm des Moskauer Kreml. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der 13. Juni 2014 ist nicht der Tag des fünfmaligen Welttorhüters Iker Casillas. In der Auftaktpartie der Fußball-WM in Brasilien gegen die Niederlande steht es aus Sicht des Titelverteidigers gegen die Niederlande bereits 1:3, als sich Casillas einen weiteren folgenschweren Patzer leistet. Nach einem harmlosen Rückpass springt ihm der Ball zu weit vom Fuß, van Persie schiebt ein – 1:4. Es kommt noch schlimmer. In der 80. Minute ist Robben auf und davon, Casillas irrt im Strafraum herum, Robben schiebt ein – 1:5. Auch das zweite Spiel gegen Chile verliert Spanien mit 0:2. Der Titelverteidiger fährt schon nach der Vorrunde nach Hause. Vier Jahre später soll eigentlich die Operation Wiedergutmachung starten. Wäre da nicht die Posse um Nationaltrainer Julen Lopetegui. Nur einen Tag nach der Bekanntgabe, dass er bei Real Madrid die Nachfolge von Zinedine Zidane übernimmt, wurde Lopetegui am Mittwoch entlassen. Zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel.

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