Sex fernab der Realität

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Mit Unter dem Motto „Wenn du schon nicht mehr an Monster glaubst, dann glaube nicht daran, was dir der Porno verkauft“ (im Original: Sí ya no crees en monstruos, no creas que te vende el porno) hat die Stadtverwaltung von Málaga eine neue Kampagne gegen den Porno-Konsum unter Jugendlichen gestartet, die die für das Frauenamt zuständige Stadträtin Gemma del Corral (PP) am vergangenen Freitag im Rathaus präsentiert hat. Die im Rahmen des Staatspaktes gegen geschlechterspezifische Gewalt durchgeführte Kampagne hat das Ziel, jungen Menschen zu zeigen, dass das Rollenverhalten in typischen Pornos nicht die Realität widerspiegelt, und vor allem männlichen Jugendlichen klarzumachen, dass Sex nur mit beiderseitigem Einvernehmen stattfinden soll und Frauen nicht zu Sexpraktiken überredet werden sollen, die sie ablehnen. Für die Kampagne hat die Stadtverwaltung die Webseite angelegt, die mit den falschen Mythen über Pornos aufräumen soll, und von der auch ein Faltblatt mit Informationen für Eltern heruntergeladen werden kann. Im Rahmen der Kampagne findet auch am heutigen 27. Juni um 21 Uhr auf der Bühne im Stadtpark ein Konzert der Hip-Hop-Band Club 4 statt, die von Amnesty International für ihre Texte gegen geschlechterspezifische Gewalt ausgezeichnet wurde.

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2 KOMMENTARE

  1. Liebe Leser, Puffgänger – in manchen Ländern viel verbreiteter als in Deutschland! Und warum? In Deutschland gibt es viel mehr „profilierte“ Menschen – zumeist auch Singles. Die meinen, SIE hätten ein schrankenloses Leben. Tatsächlich? „Keiner weint Dir nach!“ Und in Spanien? Da scheint mir die Zugehörigkeit zur Clique extrem ausgeprägt zu sein. Und hätte so ein „Star“ im Bett Verständnis für meine Interessen? Kunst, Musik, Theater, Ballett, Sport, beste Küche? Quizfrage: Sie haben sich nun eine Dritt-Welt-Schönheit angelacht! Die Mutter Ihrer Braut kannte noch keinen BH! Hat nun ihre Frau/Freundin eine schöne Brust, wo trägt Ihre Schwiegermutter das Ihr Verbliebene? Beste Grüße

  2. Porno-Konsum von Kindern und Jugendlichen muß unterbunden werden.
    Diese haben über Smartphones quasi ungehemmten Zugrif auf auch gewaltverherrlichende Filme.
    Im Hinblick auf den jüngsten Vergewaltigungsfall in Deutschland (Täter Bulgarien im Kindes- bzw. Jugendlichenalter) befürchte ich eine Nachahmungstat.
    Da muß man wieder einmal fragen, wo der Gesetzgeber (die Merkelregierung) bleibt?
    Eine Lösung wäre vielleicht teilgesperrte Smartphones bis 18.

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