Stadt reagiert auf Roller

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Am vergangenen Montag gegen 16 Uhr. In der Calle Carretería im Zentrum von Málaga ist auf den Gehsteigen kein einziger Elektroroller mehr zu sehen. Der neue Erlass des Rathauses, den Bürgermeister Francisco de la Torre am 9. April herausgegeben hat, scheint etwas bewirkt zu haben. Dieser Erlass, über den die CSN bereits vor zwei Wochen berichtet hat, verbietet, Elektroroller auf den Gehsteigen und in den Fußgängerzonen stehen zu lassen und sieht bei Zuwiderhandlungen Geldstrafen in Höhe von 200 Euro vor. Ferner führt der Erlass 29 Stellen in der Stadt auf, die speziell als Parkplätze für Elektroroller ausgewiesen sind, an denen das Abstellen der Gefährte also erlaubt ist. Mit seinem Erlass hatte Bürgermeister De la Torre nach mehreren Monaten endlich auf die Beschwerden der Anwohner reagiert. Denn die Roller standen so gut wie überall herum. Sie behinderten die Fußgänger auf den Gehsteigen, machten Rollstuhlfahrern das Passieren an vielen Stellen unmöglich, entwickelten sich zu gefährlichen Stolperfallen für Blinde und verschandelten das Stadtbild, indem sie selbst vor der Kathedrale und anderen unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden geparkt wurden. Verantwortlich für diese Situation sind fast ausschließlich die Elektroroller von Verleihfirmen. Seit November vergangenen Jahres haben sich acht Verleihfirmen für Elektroroller in Málaga niedergelassen, die zusammen zwischen 1.500 und 2.000 Roller besitzen.

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