Steigende Mietpreise an der Costa del Sol

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Benalmádena/Torremolinos – ws. Eine bezahlbare Mietwohnung oder ein Haus an der Costa del Sol zu finden, wird immer schwieriger. Schuld daran ist – wie in vielen anderen Tourismusgegenden – der Trend, Wohnungen und Apartments kurzfristig an Urlauber zu vermieten. Dadurch verringert sich das ganzjährige Angebot und die Preise steigen. Besonders teure Wohngegenden, das geht aus den Daten von Immobilienbüros hervor, sind Mietwohnungen in Torremolinos und Benalmádena. In Torremolinos lag der Mietpreis, das geht aus den Daten von Immobilienportalen hervor, im Juli bei 10,32 Euro pro Quadratmeter, wer also in eine 100 Quadratmeterwohnung einziehen wollte, musste monatlich 1.032 Euro berappen. 7,3 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat. Kaum besser ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Benalmádena, wo Mieter im Juli im Durchschnitt 10,04 Euro pro Quadratmeter auf das Konto ihrer Vermieter überweisen mussten. 10,4 Prozent mehr als im Juli 2018 und 1,4 Prozent mehr als im Juni dieses Jahres. Benalmádena ist die andalusische Stadt, die die höchste Steigerungsrate verzeichnen konnte, sie liegt sogar auf einem höheren Niveau als in Marbella, wo der durchschnittliche Mietpreis sich mittlerweile bei 9,27 Euro pro Quadratmeter eingependelt hat, bei 5,2 Prozent mehr als im Juli 2018. Gefolgt wird Marbella von Fuengirola 9,32 Euro (6,2 Prozent mehr), Mijas mit 8,71 Euro pro Quadratmeter (6,7 Prozent mehr) und Estepona mit 8,06 Euro pro Quadratmeter und einer Mietsteigerung im Vorjahresvergleich von 1,4 Prozent.

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