Stumpfe Wunderwaffe

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HANDOUT - Multiresistente Enterobakterien - in einer Petrischale nachgewiesen (undatiertes Handout). Viele Krankenhauspatienten bringen einer neuen Studie zufolge bereits von zu Hause multiresistente Keime mit in die Kliniken. Mindestens 9,5 Prozent seien bei ihrer Ankunft mit Bakterien besiedelt, gegen die gängige Antibiotika nichts machen können, sagte der Forscher Axel Hamprecht von der Uniklinik Köln am 15.08.2016. Foto: Axel Hamprecht/IMMIH/dpa ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit Nennung "Foto: Axel Hamprecht/IMMIH/dpa" (zu dpa "Studie: Viele Klinikpatienten bringen multiresistente Keime mit" vom 15.08.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Resistente Krankheitserreger: 1928 hatte der Bakteriologe Alexander Fleming den Grundstein für die Entwicklung des Penicillins und weiterer Antibiotika gelegt. Millionen von Menschenleben sollten in den folgenden Jahrzehnten durch diese Wunderwaffe gegen bakterielle Infektionen gerettet werden. Nicht umsonst gingen die Nobelpreise für Medizin der Jahre 1939, 1945 und 1952 an Wissenschaftler, die sich durch die Entwicklung antibakterieller Mittel verdient gemacht hatten. Fast 100 Jahre später ist die Wunderwaffe stumpf geworden. Immer mehr Krankheitserreger zeigen sich gegen die Behandlung mit Antibiotika resistent.

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