Suche geht weiter

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Nahezu rund um die Uhr berichten Fernsehteams von den Bergunsarbeiten. Foto: Nicolas Hock

Totalán – nic. Die Suche nach dem zweieinhalbjährigen Julen, der am Sonntag bei einem Familienpicknick in einen mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht auf einem Grundstück auf dem Gemeindegebiet von Totalán gefallen war, laufen unvermindert weiter. Die offizielle Prognose, bis spätenstens Donnerstagabend mit Hilfe zweier Tunnel bis zu dem Jungen zu gelangen, hat sich als zu optimistisch erwiesen aufgrund der unerwarteten Härte des Bodens. Bis Montag werden die Tunnel bis um Aufenthaltsort des Kindes vorgedrungen sein, erklärten die Rettungskräfte vor wenigen Stunden. Am Morgen des heutigen Freitags sind zwei Tunnelbohrmaschinen aus Guadalajara und Madrid eingetroffen, die nach den ersten Vorbohrungen in einigen Stunden mit der Anlage der beiden Tunnel – einer soll von einem Hang aus waagrecht zu dem Punkt in dem Brunnenschacht gegraben werden, an dem der Junge vermutet wird, und der andere parallel zu dem Schacht – beginnen wollen. Derweil gilt als gesichert, dass sich Julen wirklich in dem Brunnenschacht befindet, da am Mittwoch Haarreste von ihm gefunden worden sind. Laut den Rettunskräften besteht noch Hoffnung, dass der Junge lebend geborgen werden kann, da unter der Erdschicht, die den Schacht verstopft hat, die Existenz einer Luftblase konstatiert wurde.

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