Verleihfirmen sollen zahlen

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iner der von der Stadt speziell ausgewiesenen und den Firmen kostenlos zur Verfügung gestellten Elektroroller-Parkplätze. Foto: Nicolas Hock

Málaga – nic. Die Verleihfirmen für Elektroroller, von denen es derzeit acht mit insgesamt rund 2.000 Rollern in Málaga gibt, müssen möglicherweise bald eine jährliche Gebühr an die Stadt zahlen, wie es bereits in Valencia mit 60 bis 70 Euro pro Roller oder in Sevilla mit 30.000 Euro pro Firma der Fall ist. Verkehrsstadtrat José del Río hat am Montag erklärt, dass die Stadt die Erhebung einer Gebühr erwägt und seit Wochen über ein geeignetes Modell berät. „Die Nutzung des öffentlichen Raums kann nicht kostenlos sein“, sagte José del Río, nachdem der Stadtrat des Links-Bündnisses Adelante Málaga Nicolás Sguiglia am selben Tag im städtischen Wirtschaftsausschuss erklärt hatte, dass seinen Rechnungen zufolge die acht Verleihfirmen pro Tag zwischen 8.000 und 10.000 Euro mit ihrer Aktivität erwirtschaften.
Die Stadt Málaga hat die Elektroroller von Verleihfirmen, von denen sich die ersten vor rund einem Jahr in Málaga niedergelassen haben, zunächst stillschweigend geduldet. Nachdem jedoch die Proteste der Anwohner nicht mehr zu überhören waren darüber, dass die von den Nutzern mitten auf den Gehsteigen stehen gelassenen Roller die Fußgänger behindern und das Stadtbild verunstalten, hat die Stadt den Verleihfirmen 29 Stellen kostenlos zur Verfügung gestellt, an denen die Roller geparkt werden dürfen. Der Erfolg der Maßnahme hielt sich allerdings in Grenzen, da viele Roller immer noch von ihren Nutzern abseits dieser speziell ausgewiesenen Zonen abgestellt werden.

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