Verträgliches Unwetter

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In der Sierre Filabres musste die nach Velefique führende Bergpassstraße wegen Schneefalls vorübergehend gesperrt werden. Foto: Provinzregierung

Almería – jan. Bei der von Metereologen als DANA bezeichneten Unwetterfront, die am gestrigen Dienstag im Südosten der iberischen Halbinsel auftauchte und von dort seither an der spanischen Levante-Küste bis nach Katalonien hinaufzieht, ist Almería sehr glimphlich davon gekommen. Anders als bei der letzten DANA im vergangenen September, die in weiten Teilen der Provinz noch eine riesige Schadensbilanz hinterließ.

Die quasi flächendeckend verzeichneten, von starkem Wind begleitenden Niederschläge waren diesmal nicht kurz und heftig, sondern vielmehr gemäßigt und anhaltend. Mit Höchhstmengen von weniger als 70 Litern pro Quadratmetern erreichten sie auch bei weitem nicht das Ausmaß der letzten DANA vom Spätsommer. Wobei sie aufgrund eines gleichzeitig registrierten Temperatursturzes in Gebirgsketten wie der Sierra de Filabres zum Teil als Schnee niedergingen.

Die einzigen erwähnenswerten Vorkommnise waren denn auch die vorübergehende Sperrung zweier Straßen, einer Bergpassstraße bei Velefique wegen Schneefall sowie einer Straße in der Gemeinde Níjar wegen Überflutung. In der Provinzhauptsdat wurden schließlich noch bevor die Regenfälle einsetzten alle Untertunnelungen vorsichtshalber gesperrt. Im vergangenen September war nämlich ein Autofahrer in einer überschwemmten Unterführung ertrunken. (jan)

 

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