Villenkauf mit öffentlichen Geldern

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Die Nationalpolizei hat in Wien einen ehemaligen Beamten des russischen Kulturministeriums verhaftet. Er soll öffentliche Gelder verwendet haben, um sich an der Costa del Sol eine Luxusvilla zu kaufen. Foto: Archiv

Marbella – lk. Die Nationalpolizei hat in Wien einen ehemaligen hohen Beamten des russischen Kulturministeriums festgenommen. Im Rahmen der Operation „Hammer“ wurden auch dessen russische Ex-Frau und deren Sohn an der Costa del Sol verhaftet. Auch ein spanischer Rechtsanwalt mit Kanzlei in Marbella wurde festgenommen. Ihnen allen wird vorgeworfen, in ein Geldwäschegeschäft verwickelt zu sein. Vermutlich hatte der einstige Beamte öffentliche Gelder für den Kauf seiner vier Millionen teuren Luxusvilla verwendet. Dieses Geld soll durch Steuerbetrug und Korruption in die Hände des Russen geflossen sein. Die Sondereinheiten Udef Central und Udef der Provinz Málaga hatten im Juli 2018 die Ermittlungen aufgenommen. Die russischen Behörden baten die spanische Polizei um Informationen und erhoben einen internationalen Haftbefehl.

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