Wege aus dem Jammertal

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Zum Themendienst-Bericht vom 19. Mai 2015: Haben Ältere Depressionen, brauchen sie die Hilfe der Familie, um aus der Starre herauszukommen. (Archivbild vom 20.12.2010/Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text. Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Foto: Bodo Marks

Negative Gedankenschleifen, verminderter Antrieb und ein geringes Selbstwertgefühl deuten auf eine Depression hin. Diese Symptome können auch bei gesunden Menschen über einen bestimmten Zeitraum hinweg auftreten. Leidet jemand jedoch unter einer Depression, so sind sie länger anhaltend, schwerwiegender ausgeprägt und senken die Lebensqualität enorm. Psychiater ordnen die Depression den affektiven Störungen zu. Sie stellen die Diagnose nach Symptomen und Verlauf. In der Regel werden Depressionen mit Psychotherapie behandelt, ab einem gewissen Schweregrad wird zusätzlich Antidepressiva verabreicht. Der Begriff depressiv wird im alltäglichen Sprachgebrauch häufig für eine traurige, niedergeschlagene Verstimmung verwendet. Im medizinischen Sinne ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige und häufig auch folgenreiche Erkrankung. In den meisten Fällen entzieht sich die Krankheit der Willensdisziplin und Selbstdisziplin des Betroffenen. Sie verursacht häufig Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung und mündet in Spanien nicht selten in den Selbstmord.

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