Weinenklave in der Natur

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Zwei Rothühner huschen über den Weg, der Wind treibt dicke graue Wolken über die Weinberge, ausladende, jahrhundertealte Steineichen stehen wie trutzige Wachtürme in der Landschaft. Harsch ist das Klima in La Roda, 40 Kilometer von Albacete entfernt. Auf einem 3.000 Hektar großen Areal wachsen die Reben der Bodega Dehesa de Luna. Geringe Niederschläge, extreme Hitze im Sommer und oft frostige Kälte im Winter stellen den Winzer vor große Herausforderungen. Don Alfredo Gómez Torres Gómez-Trener kaufte die Finca Dehesa de Luna im Jahr 1996. Er stellte sich die Frage, welchen Wein Weinstöcke wohl liefern würden, die von 3.000 Hektar unberührter Natur umgeben sind. Ihm ging es darum, Weine von hoher Qualität zu produzieren, gleichzeitig aber auch das Ökosystem mit Kaiseradlern, Großtrappen und Rothühnern zu schützen. Dehalb trägt die Finca auch den Zusatz Reserva de Biodiversidad (dt.: Reservat der Biodiversität). Auch der ökologische Anbau von Oliven, Getreide und Pistazien war ihm wichtig. Nach Überlieferungen sollen die drei Töchter des Marqués de Torres de Mendoza jeweils einen Teil des väterlichen Guts geerbt haben.

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