Welterbe in Szene gesetzt

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In den Megalithgräbern herrschen angenehme Temperaturen.

Antequera – ws. In einem Atemzug mit den Pyramiden von Gizeh, der Akropolis von Athen oder dem nordamerikanischen Grand Canyon genannt zu werden. wer möchte das nicht?. Teil eines erlauchten Zirkels zu sein, zu dem über 1.000 einzigartige Naturlandschaften und kulturelle Zeugnisse der Menschheitsgeschichte gehören, das hat was. Wenn eine Naturlandschaft oder ein Kulturgut von der Unesco-Kommission den ultimativen Segen erhält, dann ist die Freude meist groß. Nicht nur bei Kulturexperten, sondern auch bei Politikern. Denn ein Welterbe hat touristische Zugkraft und kann Vorteile bringen, selbst wenn es vonseiten der Unesco keine Sonderzahlungen gibt. Der Titel Welterbe verspricht dennoch wirtschaftlichen Nutzen: Es kommen mehr nationale, aber vor allem internationale Urlauber. Zudem kann auf finanzielle Förderungen von verantwortlichen Regierungen oder Stiftungen gehofft werden. Mitte Juli 2016 hatte die Stadt Antequera Grund zum Jubeln. In Istanbul waren die Dolmen, eine Tausende Jahre alte Megalithanlage, zum Welterbe gekürt worden. Mit dieser Entscheidung bescherte die Unesco der Provinz Málaga die erste Welterbestätte, Andalusien die sechste und Spanien die 45. Prompt folgten die Versprechen. So erklärte die damalige andalusische Kulturministerin, Rosa Aguilar (PSOE), die Landesregierung werde „große Anstrengungen“ unternehmen, um Gelder für die optimale Präsentation der Dolmen bereitzustellen und die Auflagen der Unesco zum Schutz der Monumente zu erfüllen.

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