Zeichen der Freiheit und Toleranz

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Die Pasaje Begoña in Torremolinos ist für viele nicht nur ein historischer, kultureller und touristischer Anziehungspunkt, sondern auch ein mythischer Ort. In den 1960er Jahren – mitten in der Franco-Diktatur –, traf sich hier die Gay-Szene, deshalb war sie schon immer ein Sinnbild für Freiheit und Respekt gegenüber der menschlichen Vielseitigkeit. Danach wurde sie in die Pasaje Gil Vicente umbenannt und verlor an Attraktivität. In der vergangenen Woche präsentierte die Stadtverwaltung nun eine renovierte Passage, die nach 38 Jahren auch ihren alten Namen zurückerhalten hat. Wie der Bürgermeister von Torremolinos, José Ortiz (PSOE), informiert hat, wolle man der Passage wieder Leben einhauchen und ihr den Glanz früherer Zeiten zurückgeben. Aus diesem Grund wurden einige Verschönerungsarbeiten durchgeführt, dazu gehörten die Politur des Bodenbelags, die Erneuerung der Kanaldeckel sowie die Installation einer neuen Straßenbeleuchtung. In ihren berühmten Zeiten gab es in der Pasaje Begoña die ersten Homosexuellen-Bars, die nicht nur von der heimischen Gay-Szene frequentiert wurden, sondern auch Urlauber aus der ganzen Welt nach Torremolinos lockten.

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