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Apokalyptische Szenarien

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Die Kanalisierungsarbeiten sollen die Hochwassergefahr in der Cala bannen. Foto: CBN
Die Kanalisierungsarbeiten sollen die Hochwassergefahr in der Cala bannen. Foto: CBN © -

Michael Trampert - Málaga. In der Provinz Málaga ist es in den vergangenen Tagen zu schweren Unwette...

Michael Trampert - Málaga. In der Provinz Málaga ist es in den vergangenen Tagen zu schweren Unwettern gekommen. In zahlreichen Gemeinden hat es so stark geregnet wie noch nie in der Geschichte Málagas, was dazu führte, dass sich in normalerweise trockenen Flussbetten reißende Flüsse bildeten, die ganze Gemeindegebiete überschwemmten. Der spanische Wetterdienst Aemet (Agencia Estatal de Metereología) verhängte kurz vor dem Unwetter am Freitag Alarmstufe Rot für die Costa del Sol. Die Anwohner der nördlich von Málaga gelegenen Gemeinden Campillos, Teba, Ardales, Carratraca und Casarabonela, wo die Regenfront mit voller Wucht zuerst zuschlug, bezeichneten das Unwetter am vergangenen Wochenende als eine „Bombe“. Der Starkregen hatte zur Folge, dass die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnte und die Gemeinden überflutet wurden. Autos wurden von der starken Strömung erfasst und weggeschwemmt. Dutzende Anwohner mussten ihre Häuser aus Sicherheitsgründen verlassen. In den ersten Minuten nach dem Unwetter wurden bei der Notrufzentrale über 435 Vorfälle registriert, woraufhin die andalusische Landesregierung den Notfallplan der Stufe zwei aktivierte.

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