Andalusien bald in Phase 2

Granada und Málaga in Phase 2: Provinzen halten Coronavirus unter Kontrolle

  • vonNicolas Hock
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Die Provinzen Granada und Málaga rücken erst am 1. Juni in Phase 2 des Deeskalationsplans vor. Andalusiens Ministerpräsident Juanma Moreno beantragt, dass alle andalusischen Provinzen gemeinsam am 8. Juni in die Phase 3 eintreten.

  • Provinzen Málaga und Granada gehen am 1. Juni in die Phase 2 des Deeskalationsplans über.
  • Málaga und Granada wurde der Eintritt in die Phase 1 erst am 18. Mai erlaubt.
  • Andalusiens Ministerpräsident Juanma Moreno will Phase 2 auf eine Woche verkürzen.

Málaga – Die Provinzen Málaga und Granada werden am 1. Juni in die Phase 2 des Deeskalationsplans eintreten. Dies haben der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa und der Coronavirus-Beauftragte der spanischen Zentralregierung Fernando Simón am Abend des 28. Mai angekündigt. Das Vorrücken in die Phase 2 bedeutet, dass in beiden Provinzen wieder das Baden im Meer erlaubt ist, Einkaufszentren und die Innenräume von Restaurants und Kneipen öffnen dürfen und Treffen mit Freunden von maximal 15 Personen gestattet sind.

Málagas beliebtester Strand „La Malagueta“ wird sich ab dem 1. Juni mit dem Eintritt der Provinz in die Phase 2 wieder mit Menschen füllen.

Coronavirus Andalusien: Positive Entwicklung in Málaga und Granada

Simón erklärte, dass Málaga und Ganada – die einzigen andalusischen Provinzen, die sich noch in Phase 1 befinden - in die Phase 2 vorrücken dürfen, weil sie eine “sehr gute Entwicklung durchlaufen” haben. Bislang wurden die Wechsel von einer Phase in die nächste freitags auf einer Pressekonferenz angekündigt, doch dieses Mal sorgte das Gesundheitsministerium mit seiner vorzeitigen Ankündigung für eine Überraschung, was Illa damit erklärte, dass die Bewerbungen der einzelnen autonomen Regionen früher als gewöhnlich eingetroffen seien.

Der Gesundheitsminister sagte, dass das Vorrücken der Provinzen Málaga und Granada wie auch anderer Gebiete wie beispielsweise der Region Valencia auf die “positive Tendenz” bei der Evolution der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen sei. Dennoch rief er zur Vorsicht auf, da stets die Möglichkeit bestehe, dass eine Provinz eine Phase zurückgestuft wird. “Eine einzige leichtsinnige Verhaltensweise kann alles aufs Spiel setzen, was wir bisher erreicht haben” warnte er.

Ganz Andalusien in Phase 2

Am 1. Juni wird ganz Andalusien in der Phase 2 sein. Die Provinzen Almería, Cádiz, Córdoba, Huelva, Jaén und Sevilla waren bereits am Montag, 25. Mai, in die Phase 2 vorgerückt. Málaga und Granada sind eine Woche später dran, da den beiden Provinzen das Vorrücken von Phase 0 in Phase erst am 18. Mai erlaubt wurde, während die anderen sechs andalusischen Provinzen schon am 11. Mai in die Phase 1 übergegangen waren. Grund dafür war, wie das spanische Gesundheitsministerium in einer offiziellen Stellungnahme erklärte, dass der Gesundheitsdistrikt Málaga und die Gesundheitsdistrikte der Stadt und des Großraums Granada eine hohe Ansteckungsrate aufwies und nicht gewährleistet werden konnte, dass es keinen Kontakt zwischen den in diesen Gesundheitsdistrikten und den im Rest der Provinz lebenden Menschen gibt.

Andalusiens Ministerpräsident Juanma Moreno hatte beantragt, dass Málaga und Granada zusammen mit den übrigen andalusischen Provinzen am 25. Mai in die Phase 2 vorrücken dürfen. Das spansische Gesundheitsministerium hatte dies abgelehnt mit der Begründung, dass im Deeskalationsplan festgelegt sei, dass jede Provinz zwei Wochen lang in einer Phase verweilen muss.

Land beantragt Verkürzung der Phase 2

Nachdem Regierungschef Pedro Sánchez jedoch vor einigen Tagen erklärt hatte, dass die Zeit nicht das Kriterium für den Wechsel von einer Phase zur anderen sei, hat Moreno angekündigt, dass er beantragen werde, dass Málaga und Granada nach nur einer Woche in der Phase 2 gemeinsam mit den anderen andalusischen Provinzen am 8. Juni in die Phase 3 übertreten dürfen.

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