Der andalusische Regierungschef Juanma Moreno während einer Pressekonferenz des Expertenkommitees.
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Nach einer Sitzung des Expertenkommitees traf der andalusische Ministerpräsident Juanma Moreno (M.) weitreichende Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie.

Hotspots und Quarantänen

Coronavirus Andalusien: Granada praktisch im Lockdown - Gemeinden unter Quarantäne

  • vonJosé Antonio Nieto
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In Andalusien hat die Belastung der Krankenhäuser in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Um den drohenden Kollaps im Gesundheitswesen zu verhindern, verschärft die Landesregierung die Corona-Restriktionen noch weiter.

  • Abschottung der Region wird bis 23. November verlängert und alle Gemeinden werden isoliert.
  • Nächtliche Ausgangssperre wird um zwei Stunden verlängert mit früherem Beginn und späterem Ende.
  • Gastronomische Lokale müssen um 18 Uhr schließen und dürfen in Granada gar nicht öffnen.

Update, 15. November: Die tägliche Zunahme der Neuinfizierten befindet sich in Andalusien weiter auf hohem Niveau, schwächt sich zurzeit jedoch etwas ab. Die Infektionsrate der letzten 14 Tage ist leicht abgesunken auf 548,48 pro 100.000 Einwohner (Stand 14. November), liegt damit aber noch weit über dem landesweiten Durchschnitt von 548,84. Am gestrigen Samstag wurden 4.195 Infektionsfälle registriert. Wie schon seit Wochen lagen die Provinzen Sevilla mit 1.092 und Granada mit 833 Neuinfizierten deutlich an der Spitze, gefolgt von Cádiz mit 514, Málaga mit 497, Almería mit 340, Córdoba mit 330, Huelva mit 297 und Jaén mit 292. Positiv entwickelt sich auch die Zahl der Covid-Patienten in den andalusischen Krankenhäusern, die zuletzt an vier Tagen infolge auf 3.329 zurückgegangen ist. Im Gegensatz zu der Zahl der Corona-Infizierten, die sich in Intensivbehandlung befinden. Diese ist am 14. November mit 517 im Vergleich zum Vortag zwar unverändert geblieben, hatte zuvor allerdings 26 Tage lang stetige Zuwächse verbucht. Vor sieben Tagen, als der Höchstwert von Ende März übertroffen worden war, befanden sich auf den Intensivtsation der andalusischen Hospitäler noch 442 Covid-Patienten.

Zur aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Andalusien.

Autonome GemeinschaftAndalusien
Fläche87.268 Quadratkilometer
Einwohner8,43 Millionen (Stand 2019)
HauptstadtSevilla

Verschärfte Restriktionen dürften über 23. November hinaus verlängert werden

Am heutigen Sonntag wird erneut das die Landesregierung in der Corona-Krise beratende Expertenkomitee zusammenkommen, um die jüngste Entwicklung der Pandemie zu analysieren. Der andalusische Vizepräsident Juan Marín äußerte sich indes vorab schon skeptisch bezüglich der möglichen Lockerung der aktuellen, vorerst bis zum 23. November in der Region geltenden Restriktionen (siehe weiter unten). Im besten Falle geht er von einer Verlängerung um weitere zwei Wochen aus, sollten sich die Fallzahlen indes negativ entwickeln, könnten die Corona-Regeln sogar noch weiter verschärft werden. Für das verlängerte Brückenwochenende rund um die nationalen Feiertage am 6. und 8. Dezember dürfte die Mobilität also noch stark eingeschränkt bleiben, denn Ziel des Regierungskabinetts ist es laut Marín, den Andalusiern zu Weihnachten ein wenig mehr Freiheiten gewähren zu können.

Ein wenig Nachsicht hat die Landesregierung derweil mit dem krisengeplagten Gaststättengewerbe gehabt. Seit dem 10. November müssen Bars und Restaurants spätestens um 18 Uhr schließen, wogegen die Gastwirte am vergangenen Donnerstag in allen andalusischen Provinzhauptstädten demonstriert haben. Daraufhin hat das Kabinett ihnen erlaubt, fünfeinhalb Stunden länger geöffnet zu bleiben, allerdings nur zur Auslieferung von Essen, wobei Bestellungen höchstens bis 22.30 Uhr entgegengenommen werden dürfen. Der andalusische Ministerpräsident Juanma Moreno hat außerdem ein mit Hilfspaket für Selbständige und Kleinunternehmer angekündigt. Diese sollen von Subventionszahlungen, Krediterleichterungen und Steuervergünstigungen profitieren können. Die Oppositionsführerin Susana Díaz hat einerseits kritisiert, dass hierüber noch kein Beschluss gefasst worden ist und andererseits verlangt, dass die 660 Millionen Euro, die Moreno verspreicht, komplett als Direkthilfen an die Betroffenen ausgezahlt werden.

Update, 12. November: Allein am 10. November sind in Andalusien 95 an Covid-19 erkrankte Personen verstorben, so viele wie an keinem anderen Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Am selben Tag erreichte auch die Zahl der Covid-Patienten in den regionalen Krankenhäusern mit 3.488 ihren bisherigen Höchststand, während die Zahl der Corona-Infizierten, die sich in Intensivbehandlung befinden, am Tag darauf mit 483 einen vorläufigen Spitzenwert markierte. Der Landesgesundheitsminister Jesús Aguirre streitet auch gar nicht ab, dass der Druck auf die andalusischen Hospitäler wächst, von einem Kollaps aber könne man noch lange nicht sprechen. Einziger Lichtblick, was die epidemiologische Entwicklung in der Region anbelangt, sind die Infektionszahlen, denn diese scheinen sich zu stabilisieren. Mit einer Infektionsrate der letzten 14 Tage von 556.16 pro 100.000 Einwohner übertrifft Andalusien indes nach wie vor den landesweiten Durchscnitt, der bei 514,25 liegt.

Quarantäne und Sperrstunde: Zentralregierung bremst die Landesregierung

Weit über dem nationalen wie dem regionalen Mittelwert befindet sich Granada mit einer Infektionsrate der letzten 14 Tage, die bei 1.200 pro 100.000 Einwohner liegt. Der Bürgermeister der Alhambra-Stadt, Luis Salvador, hat sich denn auch für die Anordnung einer häuslichen Quarantäne ausgesprochen. Die andalusische Landesregierung hätte diese für Granada auch beschließen wollen, versichert ihr Vizepräsident Juan Marín, von der spanischen Zentralregierung sei die Maßnahme aber nicht genehmigt worden. Außerdem wollte die Landesregierung den Beginn der nächtlichen Sperrstunde noch weiter vorverlegen, aber auch dies sei laut ihrem Gesundheitsminister Jesús Aguirre am Veto des spanischen Gesundheitsministers Salvador Illa gescheitert. Was den andalusischen Ministerpräsidenten Juanma Moreno wiederum veranlasst hat, von der Zentralregierung mehr Entscheidungsspielraum zu fordern, um im Kampf gegen das Virus auf mehr Mittel zurückgreifen zu können.

Die Kompetenzen, die ihr bereits zustehen, hat die andalusische Regierung schließlich genutzt, um die Liste der systemrelevanten wirtschaftlichen Tätigkeiten zu erweitern, die derzeit auch nach 18 Uhr noch ausgeführt werden können. Neu hinzugekommen sind unter anderem der Großhandel, Optiker und orthopädische Geschäfte sowie Autowerkstätten und Fahrzeugvermietungen. Noch länger ist die Liste für die Provinz Granada, wo zum Beispiel auch Blumen- und Tabakläden, Eisenwarengeschäfte sowie Schnellreinigungen als essenzielle Aktivitäten erachtet werden, da nicht systemrelevante Geschäfte dort momentan gar nicht öffnen dürfen. Zu guter Letzt hat die Landesregierung auch festgelegt, welche gastronomischen Betriebe von der Sperrfrist um 18 Uhr ausgenommen sind. Und zwar sind dies Hotelrestaurants, allerdings nur für Hotelgäste, Schul- und Werkskantinen, Kantinen in Krankenhäusern oder Leichenhallen sowie solidarische Einrichtungen wie Suppenküchen. Nach 18 Uhr dürfen Speisen außerdem noch an Tankstellen angeboten oder auch nach Hause geliefert werden.

Coronavirus in Andalusien: Infektionszahlen stabilisieren sich - Patientenzahlen steigen

Erstmeldung, 9. November: Sevilla – In Andalusien spitzt sich der Verlauf der Coronavirus-Pandemie weiter zu. Die Fallzahlen liefern immer wieder neue Negativrekorde, die in vielen Fällen sogar jene vom vergangenen Frühjahr übertreffen. Die Zahl der täglich neu hinzukommenden Todesopfer ist in den letzten Wochen dramatisch angestiegen. Im Verlauf der letzten Woche erlagen dem Coronavirus 315 Personen, allein am 5. November wurden 60 Sterbefälle registriert, ein Spitzenwert der zweiten Infektionswelle, der am Tag darauf erneut erreicht wurde. Seit Beginn der Pandemie forderte das Coronavirus in Andalusien bereits 2.811 Todesopfer. Mehr als besorgniserregend ist auch die Entwicklung der Krankenhausauslastung in der Region. Auf den Intensivstationen der Hospitäler ist am 7. November mit 442 Covid-Patienten ein neuer Höchststand seit Ausbruch der Pandemie erreicht worden, vier mehr als der bisherige Spitzenwert von Ende März. Am gestrigen Sonntag stieg die Zahl dann noch weiter an, um mit 455 Corona-Infizierten erneut einen neuen, vorläufigen Rekord aufzustellen.

Was die Zahl der Corona-Infizierten anbelangt, die sich in Andalusien in einem Krankenhaus in stationärer Behandlung befinden, war der ebenfalls von Ende März stammende Rekord mit 2.708 Covid-Patienten schon am 2. November gebrochen worden. Tag für Tag stieg die Zahl in der Folge weiter an, um am vergangenen Freitag mit 3.226 den bisherigen Spitzenwert zu erreichen. Seither reduzierte sich die Zahl der Covid-Patienten in den andalusischen Hospitälern indes, am Samstag um 26 und am darauffolgenden Tag dann sogar um 46. Eine mögliche Trendwende beginnt sich auch bei den Infektionszahlen abzuzeichnen. Im Verlauf der letzten Woche sind insgesamt 27.851 Neuinfizierte vermeldet worden, das sind immerhin 834 weniger als in der Vorwoche, als gleich mehrmals über 5.000 Infektionsfälle registriert wurden. Was nicht zuletzt dazu führte, dass die Infektionsrate der letzten 14 Tage in Andalusien, die zuletzt auf 545,02 pro 100.000 Einwohner hochgeschnellt ist (Stand 6. November), nicht mehr unter dem nationalen Durchschnitt liegt, der sich auf 524,74 beläuft. Mehr zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Spanien.

Leicht sinkende Infektionszahlen lassen auf eine Linderung der Situation hoffen

Und doch gibt der einsetzende Rückgang sowohl bei den Infektionszahlen als auch bei den Covid-Patienten ein wenig Anlass zur Hoffnung. Zumal eine tendenziell abfallende epidemiologische Entwicklung bei den Intensivpatienten und den Todesfällen stets erst zeitversetzt zu beobachten ist. Es könnte also durchaus sein, dass die drastischen Verschärfungen der Corona-Restriktionen, die von der andalusischen Regierung am 29. Oktober beschlossen worden waren, bereits anfangen, Wirkung zu zeigen. Trotzdem hat das Kabinett des Ministerpräsidenten Juanma Moreno am gestrigen Sonntag beschlossen, weitere einschneidende Maßnahmen zu ergreifen, weil die bisherigen als noch nicht ausreichend erachtet werden. Nach einer Sitzung des Expertenkomitees, welches die Landesregierung in der Corona-Krise berät, stellte der andalusische Regierungschef die neuen, ab kommenden Dienstag geltenden Regeln im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Die Abschottung der Region gegenüber umliegenden Regionen und Ländern, die vor eineinhalb Wochen beschlossen worden war, wird bis zum 23. November verlängert. Ebenfalls bis zum 23. November werden alle andalusischen Gemeinden isoliert, das heißt, die Bürger können ihren jeweiligen Wohnort nur mit einem triftigen Grund, wie etwa Arbeit, Arztbesuch, Schulbesuch, wichtiger Behördentermin oder zur Pflege eines Angehörigen verlassen werden. Bislang waren 450 Gemeinden bereits isoliert, alle Orte der Provinzen Sevilla, Granada und Jaén sowie einige der Provinzen Málaga, Cádiz und Córdoba. Eine Pflicht zur häuslichen Quarantäne zieht die Landesregierung noch nicht in Betracht. Zu ihrer Verhängung fehlt ihr aber auch die Kompetenz. Deshalb hat der andalusische Ministerpräsident Juanma Moreno an die spanische Zentralregierung appelliert, die gesetzliche Grundlage zu schaffen, um den Autonomen Gemeinschaften eine solche Entscheidung im Bedarfsfall zu ermöglichen.

Universitäten müssen bis auf weiteres schließen - Schulen bleiben vorerst geöffnet

Außerdem hat die andalusische Regierung beschlossen, die nächtliche Ausgehsperre in der Region zeitlich auszuweiten. Und zwar wird der Beginn von 23 Uhr auf 22 Uhr vorverlegt sowie das Ende von 6 auf 7 Uhr zurückverlegt. Des Weiteren werden alle Universitäten geschlossen und finden Vorlesungen und Seminare fortan nur online statt, während in den Schulen, sowohl der Primar- als auch der Sekundarstufe, der Präzenzunterricht weiter beibehalten wird. Zu guter Letzt hat die andalusische Regierung verfügt, dass alle nicht essenziellen wirtschaftlichen Tätigkeiten täglich um 18 Uhr eingestellt werden müssen. Das gilt allerdings nur für sieben der acht andalusischen Provinzen, denn die Provinz Granada trifft es in diesem Fall noch härter: Dort müssen nämlich alle nicht essenziellen Geschäfte und Dienstleistungen bis zum 23. November komplett eingestellt werden.

“Es tut mir weh, Granada solche schlechten Nachrichten überbringen zu müssen, aber die Situation ist dort kritisch”, erklärte der Ministerpräsident Juanma Moreno. Mit einer Infektionsrate der letzten 14 Tage, die bei 1.200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liege, übertreffe die Provinz sogar die nordspanischen Regionen Aragón, Navarra und La Rioja, die zurzeit hinsichtlich der epidemiologischen Entwicklung am schlechtesten dastünden. Unter die essenziellen wirtschaftlichen Aktivitäten fallen jedoch deutlich mehr Tätigkeiten als noch beim Lockdown während des ersten Notstands im Frühjahr. So dürfen zum Beispiel neben Supermärkten, Lebensmittelgeschäften, Tankstellen, Gesundheitszentren, Tierarztpraxen sowie sonstigen sanitären oder sozialen Einrichtungen unter anderem auch Buchhandlungen und Schreibwarengeschäfte, Fahrschulen, private Bildungseinrichtungen wie Fremdsprachenakademien oder auch Sportzentren, allerdings nur für Aktivitäten im Freien, auch nach 18 Uhr weiter betrieben werden.

Gastronomie keine essenzielle wirtschaftliche Aktivität - Frust im Gaststättengewerbe

Für das komplette Gasstättengewerbe wird hingegen keine Ausnahme gemacht. Alle Bars, Cafés und Restaurants müssen also spätestens um 18 Uhr geschlossen werden. Der andalusische Unternehmerverband CEA sowie die Interessenvertretung der Selbständigen aus der Region, ATA, haben denn auch schon staatliche Hilfen für den Sektor gefordert. Besonders harsch reagierte verständlicherweise der Hotellerieverband Horeca, der sich von der Landesregierung zu Unrecht an den Pranger gestellt sieht. Der andalusische Regierungschef Juanma Moreno hat unterdessen bereits versichert, dass die Landesregierung die Betroffenen nicht im Stich lassen werde. Das regionale Wirtschaftsministerium arbeite bereits an einem Plan, der Direkthilfen, Steuererleichterungen sowie Kreditvergünstigungen vorsehe. Moreno forderte darüber hinaus auch von der spanischen Zentralregierung ein Hilfspaket zur Unterstützung des Gaststättengewerbes.

Der andalusische Ministerpräsident Juanma Moreno hat die vom Kabinett getroffenen Entscheidungen als hart aber notwendig verteidigt. “Die Fallzahlen zwingen uns weiter zu handeln, vor allem weil uns noch sehr schwierige Zeiten bevorstehen”, äußerte er im Hinblick auf ein mögliches Zusammenfallen der Corona-Pandemie mit der befürchteten Grippewelle, was das Gesundheitswesen einer extremen Belastungsprobe aussetzen könnte. Die im andalusischen Parlament oppositionelle PSOE hat Moreno unterdessen vorgeworfen, Entscheidungen zu lange hinausgezögert und erst dann gefällt zu haben, als die Situation in der gesamten Region bereits aus dem Ruder gelaufen sei. Andalusien habe als eine der letzten spanischen Regionen auf die zweite Infektionswelle reagiert, was sie nun dazu nötige, Maßnahmen zu ergreifen, die der Wirtschaft umso schwerer schaden werden.

Die Beibehaltung oder Aussetzung der neuen Corona-Regeln, die alle vorerst bis zum 23. November gültig sind, soll in der Folge alle zwei Wochen neu entschieden werden. Über die in den einzelnen Gemeinden geltenden Vorschriften gibt seit neuestem eine interaktive Landkarte auf der Webseite der andalusischen Regierung (www.juntadeandalucía.es) Auskunft. Einige Restriktionen wie etwa die maximalen Kapazitäten von Geschäften und Lokalen oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Beschränkungen für kulturelle Aktivitäten oder private Feiern wie Hochzeiten können nämlich von Ortschaft zu Ortschaft variieren. Diese hängen inzwischen nämlich davon ab, in welcher Alarmstufe sich ein Gesundheitsbezirk befindet, wobei die Einstufung ebenfalls alle zwei Wochen geprüft und modifiziert werden kann. Abhängig von der Infektionsrate existieren vier Alarmstufen. In der Alarmstufe 3 befinden sich derzeit nur sechs Gesundheitsdistrikte der Provinzen Almería, Málaga, Cádiz und Córdoba. Alle übrigen befinden sich in der höchsten Stufe, der Alarmstufe 4.

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