Eine behandschuhte Hand hält eine Kanüle für einen Corona-Bluttest.
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Die Fallzahlen in Andalusien steigen wieder deutlich an, nicht zuletzt weil mit massiven Coronavirus-Tests jetzt auch asymptomatische Infizierte vermehrt aufgespürt werden.

Tendenz sorgt für Besorgnis

Coronavirus Andalusien: Zweite Infektionswelle an der Costa del Sol

  • vonJosé Antonio Nieto
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In Andalusien steigen die Fallzahlen weiterhin an. Landesgesundheitsminister Jesús Aguirre spricht von einer zweiten Infektionswelle und kündigt Impfungen ab Dezember an.

  • Coronavirus-Infektionszahlen in Andalusien steigen nach Wiedererlangung der Mobilität an.
  • Altersdurchschnitt der Covid-19-Neuinfizierten in der Region nimmt immer weiter ab.
  • Andalusische Regierung räumt zunehmend Sorgen über Entwicklung der Pandemie ein.

Update, 9. September: Die Belastung der andalusischen Krankenhäuser aufgrund der Corona-Pandemie nimmt stetig weiter zu. Aktuell befinden sich in der gesamten Region 765 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung in einem Hospital (Stand 9. September), 243 mehr als eine Woche zuvor. Und die Zahl der Patienten, die auf die Intensivstation verlegt werden mussten, ist innerhalb der letzten sieben Tage von 70 auf 118 angestiegen. Besonders kritisch ist die Situation in der Provinz Málaga aus der schon seit Wochen Tag für Tag auch mit Abstand die meisten Neuinfizierten vermeldet werden. Dort befinden sich zurzeit 220 aktive Virusträger in einem Krankenhaus, 30 von ihnen auf der Intensivstation.

Vor diesem Hintergrund hat die andalusische Regierung erstmals auch eingestehen müssen, dass sich das Coronavirus zumindest in Teilen der Provinz Málaga unkontrolliert ausbreitet, was bedeutet, dass die verschiedenen Infektionsherde nicht mehr bestimmt und eingegrenzt werden können Eine allgemeine Verbreitung des Virus könne dem Regierungssprecher Elias Bendodo zufolge in elf Gemeinden der Costa del Sol konstatiert werden: Marbella, Torremolinos, Estepona, Benalmádena, Fuengirola, Mijas, Benahavís, Casares, Istán, Manilva und Ojén. Die spanische Tageszeitung El País wirft der Landesregierung vor, dass die Situation schon vor drei Wochen außer Kontrolle geraten sei, dies der Bevölkerung bislang aber verheimlicht worden sei.

Zu der neuesten Entwicklung der Fallzahlen in Andalusien

Zu der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Spanien

Autonome GemeinschaftAndalusien
Fläche 87.268 Quadratkilometer
Bevölkerung8,43 Millionen (Stand: 2019)
Hauptstadt Sevilla

Zweite Corona-Welle an der Costa del Sol: Infektionsausbrüche in Seniorenresidenzen

Update, 7. September: Am 6. September sind in Andalusien 680 Neuinfizierte vermeldet worden, deutlich weniger als in den Tagen zuvor. Nachdem nämlich am 3. September mit 1.038 ein neuer Höchstwert seit Ausbruch der Corona-Pandemie registriert worden war, blieb die Zahl der Neuinfizierten auch an den beiden folgenden Tagen mit 1.021 und 1.030 ähnlich hoch. Gegenüber Anfang August hat sich die Zahl der täglich ermittelten Infektionsfälle in etwa verfünffacht. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den andalusischen Krankenhäusern hat sich im gleichen Zeitraum sogar verzehnfacht. Aktuell befinden sich 624 Corona-Infizierte in stationärer Behandlung, 211 mehr als noch vor sieben Tagen. Von diesen mussten bereits 102 auf die Intensivstation verlegt werden, das sind 41 mehr als vor einer Woche.

Ein neuer Infektionsausbruch ist derweil auch in einer Seniorenresidenz in Málaga registriert worden. Von dem Ausbruch in der Residencia Vitalia Teatinos sind bislang 25 Personen betroffen, 20 Heimbewohner sowie fünf Angestellte. Wenige Tage zuvor hatte auch schon die Residencia El Manantial in der Gemeinde Terque (Almería) einen Infektionsausbruch vermeldet. Dort haben sich 39 Personen mit dem Coronavirus angesteckt, 33 Bewohner und sechs Mitarbeiter. Ein vorheriger Infektionsausbruch in der Residencia El Zapillo in Almería hat bereits zehn Todesopfer gefordert. In dem Seniorenheim haben sich 76 Bewohner sowie 40 Angestellte infiziert.

Update, 3. September: Neue besorgniserregende Zahlen aus Andalusien: Das Landesgesundheitsministerium hat innerhalb der letzten 24 Stunden 884 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt, das sind zwar 71 Fälle weniger als am 2. September, doch die drittgrößte Zunahme seit Ausbruch der Pandemie. Málaga steht wie gehabt an der Spitze mit 326 Neuansteckungen, gefolgt von Almería mit 162, Sevilla mit 119, Córdoba mit 87, Granada mit 73, Cádiz mit 71, Jaén mit 26 y Huelva mit 15. Derzeit werden 522 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern behandelt, 70 befinden sich auf einer Intensivstation.

Unterdessen verkündete Landesgesundheitsminister Jesús Aguirre (PP), dass die Junta schon Ende des Jahres über 250.000 bis 300.000 Impfeinheiten von dem britischen Hersteller Astra Zeneca verfügen könnte. Derzeit werde ebenfalls mit den Pharmaunternehmen Moderna aus den USA und Janssen aus Belgien verhandelt, hieß es.

Update, 1. September: In Andalusien sind am Sonntag, 30. August, 619 neue Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden registriert worden. Drei Covid-19-Patienten sind gestorden, zwei in Almería, einer in Granada. An der Spitze mit 164 neuen Fällen steht die Provinz Málaga, gefolgt von Cádiz (90), Almería (83), Sevilla (82), Jaén (69), Córdoba (68), Granada (39) und Huelva (24). DIe Krankenhäuser in Andalusien vermeldeten am Montag, 31. August, 448 neue Covid-19-Patienten, das sind 158 Mehr als vor sieben Tagen. 69 Patienten werden auf Intensivstationen behandelt, 32 mehr als vor einer Woche.

Angesichts der steigenden Coronavirus-Fälle in dem kleinen Dorf Villanueva de las Concepción in der Provinz Málaga hat das Rathaus seine Bürger gebeten, sich freiwillig eine Ausgangssperre aufzuerlegen. In der 3.200 Einwohner zählenden Gemeinde sind in den vergangenen 14 Tagen elf Infektionen registiert worden.

Zweite Coronavirus-Welle an Costa del Sol: Neuer Rekord mit 909 Neuinfektionen

Update, 29. August: Und wieder hat Andalusien hinsichtlich der Infektionszahlen einen neuen Rekord gebrochen. Am 28. August sind 909 Neuinfizierte vermeldet worden, so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Coronavirus-Pandemie. Mit Abstand die meisten, nämlich 283, sind erneut in Málaga registriert worden, gefolgt von Almería mit 160, Cádiz mit 129, Sevilla mit 116, Granada mit 103, Córdoba mit 76, Jaén mit 24 und Huelva mit 18. Die Provinz Málaga hat im regionalen Vergleich auch bei den Krankenhauseinlieferungen mit 21 von andalusienweit 58 sowie bei den Einweisungen in die Intensivstation mit vier von insgesamt sieben Corona-Infizierten wieder deutlich an der Spitze gelegen.

Aktuell befinden sich in den andalusischen Hospitälern 392 Covid-19-Patienten, 136 mehr als noch vor einer Woche, von denen sich 54 auf der Intensivstation befinden, 19 mehr als sieben Tage zuvor. Die Auslastung nimmt stetig zu, von einem möglichen Kollaps sind die Hospitäler der Region anders als im vergangenen März und April allerdings noch sehr weit entfernt, da noch rund 50 Prozent aller Krankenhaus- und etwa 80 Prozent der Intensivbetten frei sind. Und der Anteil der mit Corona-Infizierten belegten Krankenhausplätze liegt momentan bei 2,2 Prozent, während er im landesweiten Durchschnitt bei 4,3 Prozent liegt.

Update, 26. August: Mit 846 Neuinfizierten, vermeldet am 26. August, hat Andalusien einen neuen, seit Beginn der Corona-Pandemie noch nie erreichten Höchstwert erreicht. Besonders schwer betroffen ist zurzeit die Provinz Málaga, die als größtes Sorgenkind der Region die Provinz Almería wieder abgelöst hat. In Málaga sind in den letzten 24 Stunden 321 Infektionsfälle registriert worden, andalusienweit mit Abstand die meisten. Und die Zahl der Virusinfizierten, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, ist mit elf Neueinweisungen inzwischen auf 103 angestiegen, womit Málaga die regionale Statistik ebenfalls anführt. Lediglich bei der Zahl der Covid-19-Patienten in den Intensivstationen der Hospitäler liegt Almería mit 13 Betroffenen noch immer deutlich an der Spitze.

Der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre hat derweil erstmals eingeräumt, dass die Region bereits von einer zweiten Infektionswelle ergriffen ist. Im Sommer sei zwar wegen der höheren, urlaubsbedingten Mobilität, der großen Zahl auswärtiger Besucher, die nach Andalusien strömen, sowie der zu erwartenden Vielzahl familiärer Treffen mit einem Anstieg der Fallzahlen gerechnet worden. Dass die zweite Infektionswelle, die von den Gesundheitsbehörden für den Herbst erwartet worden war, noch vor Ende August schon über Andalusien schwappt, habe man aber kaum für möglich gehalten. Allerdings weise die zweite Welle, versichert Aguirre, im Vergleich zur ersten große Unterschiede auf, da der Altersdurchschnitt der Infizierten weitaus niedriger sei und der Anteil der Betroffenen mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend niedriger.

Der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre, gesteht mittlerweile ein, dass man in Andalusien bereits von einer zweiten Infektionswelle sprechen muss.

Coronavirus in Andalusien: Gesundheitsminister zieht Abschottung einzelner Zonen in Betracht

Update, 23. August: Bislang versicherte die andalusische Regierung stets, die Corona-Pandemie vor Ort unter Kontrolle zu haben. Nun aber hat der regionale Gesundheitsminister Jesús Aguirre erstmals eingeräumt, dass ihn die Entwicklung sehr besorgt stimme, obwohl Andalusien im landesweiten Vergleich noch relativ gut da stehe. Mit einer Infektionsrate von 69,64 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen befindet sich die Region weit unter dem spanischen Durchschnitt, der bei 149,74 liegt. Dennoch erklärt Aguirre, dass einzelne Zonen oder Landkreise wieder abgeschottet und in den Lockdown geschickt werden könnten, allerdings nur dann, wenn die Infektionsketten nicht mehr aufgespürt und unterbrochen werden können, was bisher noch nirgends der Fall gewesen sei.

Was den andalusischen Gesundheitsminister so besorgt stimmt, ist vor allem, dass sich die täglichen Infektionsfälle in den letzten zwei Wochen in etwa verdoppelt haben. Allein am 21. August wurden 707 Neuinfizierte vermeldet, so viele wie seit Ende März nicht mehr, und am Tag darauf kamen noch einmal 647 hinzu. Sicherlich ist dies vor allem der erhöhten Testfrequenz geschuldet, denn von allen getesteten Personen weisen nur knapp fünf Prozent ein positives Ergebnis auf, wenn auch mit steigender Tendenz. Auf der anderen Seite aber nimmt die Krankenhausbelegung, obwohl sie von den Mitte März errichten Spitzenwerten noch sehr weit entfernt ist, immer schneller zu. Inzwischen befinden sich in den andalusischen Hospitälern 248 Covid-19-Patienten, 34 von ihnen auf der Intensivstation. Und verstorben sind allein in der letzten Woche 18 Personen, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert hatten, womit sich die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Corona-Pandemie auf 1.477 erhöht hat. Zudem steht der Schulanfang im September unmittelbar bevor - ein weiterer Grund zur Sorge.

Update, 20. August: Die Zahl der Personen, die sich in Andalusien seit Ausbruch der Corona-Pandemie mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, ist mittlerweile auf 21.447 angestiegen (Stand: 19. August), nachdem zuletzt 578 hinzugekommen sind. Im Vergleich zu Anfang des Monats als noch weniger als 200 vermeldet wurden, hat sich die Zahl der täglichen Neuinfizierten im Laufe des Monats in etwa verdreifacht. In den Hospitälern der Region befinden sich inzwischen 224 Covid-19-Patienten, 25 von ihnen auf der Intensivstation. Die Krankenhausbelegung ist in der Provinz Almería am höchsten, während die Provinz Málaga die stärkste Zunahme der Infektionsfälle und dementsprechend auch die meisten aktiven Virusträger registriert. Die Provinz Huelva weist hingegen sowohl bei den Infektionszahlen als auch bei der Krankenhausauslastung mit Abstand die niedrigsten Werte auf.

Die andalusische Regierung hat derweil eine Verstärkung des Personals angekündigt, das mit der Aufgabe betraut ist, Kontakte von Corona-Infizierten aufzuspüren, um die Expansion des Virus einzudämmen. Für die Gesundheitszentren der Region sollen 100 zusätzliche Covid-Agenten eingestellt werden, die in wenigen Tagen bereits ihren Dienst antreten sollen. Außerdem sollen für die anfallenden Telefonate mit Kontaktpersonen von Infizierten zwei Call-Center eingerichtet werden, eines im Hospital Virgen Macarena in Sevilla, welches den Westen Andalusiens abdecken soll, und eines im Hospital Clínico San Cecilio in Granada, welches wiederum für den Osten der Region zuständig sein wird.

Nach Angaben der Landesregierung waren in Andalusien seit Monaten bereits an die 8.000 Pflegekräfte der Gesundheitszentren als Covid-Agenten im Einsatz. Eine Zahl, die von der Gewerkschaft der Krankenpfleger stark angezweifelt wird. Zumindest hält sie es für unglaubwürdig, dass alle in Vollzeit dieser Aufgabe nachgehen. Denn dann müssten sich fast alle Pflegekräfte in ihrem Dienst ausschließlich dem Aufspüren der Kontakte von Corona-Infizierten widmen. Wie auch immer leisten die andalusischen Covid-Agenten zumindest im landesweiten Vergleich eine relativ gute Arbeit. Laut dem Instituto Carlos III, quasi das spanische Pendant zum deutschen Robert-Koch-Institut, spüren sie im Durchschnitt pro Corona-Infizierten fünf Kontakte auf und finden nur in 15 Prozent der Fälle gar keine Kontaktperson. Damit liegen sie deutlich über dem nationalen Mittelwert.

Coronavirus in Andalusien: Restriktionen für Gaststätten und Öffnungsverbot für Diskotheken

Update, 18. August: Die vom spanischen Gesundheitsminister Salvador Illa mit den regionalen Ressortleitern der einzelnen Autonomen Gemeinschaften abgesprochenen Verschärfungen der Corona-Restriktionen wie das Rauchverbot im Freien, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann oder die auf 1 Uhr nachts festgelegte Sperrstunde für alle Gaststätten, ist in Andalusien zum 17. August in Kraft getreten. Die andalusische Landesregierung hat darüber hinaus das vereinbarte Öffnungsverbot für Diskotheken und Nachtclubs auch noch auf alle Kneipen ausgeweitet, die keine Mahlzeiten oder Tapas, sondern nur Drinks servieren.

In ganz Spanien dürfen Diskotheken und Nachtclubs nicht mehr öffnen. In Andalusien gilt das Verbot auch für Kneipen, die nur Drinks und nichts zu Essen servieren.

Unterdessen steigen die Corona-Fallzahlen in der Region kontinuierlich weiter an. Am 17. August sind erneut 526 Neuinfizierte vermeldet worden, fast so viele wie zwei Tage zuvor, als mit 534 Infektionsfällen der höchste Wert seit dem Ende des Lockdowns registriert worden war. Eine klar ansteigende Tendenz weist nach wie vor auch die Auslastung der andalusischen Krankenhäuser auf. Nachdem elf weitere Covid-19-Patienten eingewiesen werden mussten, ist deren Zahl bereits auf 182 angestiegen, das sind 72 mehr als noch vor einer Woche. Und in den Intensivstationen der Hospitäler müssen mittlerweile 35 Virusinfizierte behandelt werden, 15 mehr als sieben Tage zuvor.

Update, 16. August: In Andalusien sind allein am 15. August 534 Neuinfizierte vermeldet worden, so viele wie seit Anfang April nicht mehr. Die meisten Infektionsfälle sind mit 159 in der Provinz Almería registriert worden, dicht gefolgt von der Provinz Málaga mit 139. Am anderen Ende des regionalen Rankings rangiert, wie nahezu an jedem Tag, die Provinz Huelva mit nur sechs Neuinfizierten. Andalusienweit ist die Zahl Corona-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie mittlerweile, nachdem schon am 14. August 433 hinzugekommen waren, auf insgesamt 19.547 angestiegen. Weitaus bedenklicher als die anhaltende Zunahme der Infektionsfälle - die allermeisten bleiben schließlich symptomfrei - ist indes die Entwicklung der Krankenhausbelegung.

In den Hospitälern der Region befinden sich mittlerweile 158 Covid-19 Patienten, von denen 29 auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Zur Veranschaulichung des Anstiegs dienen die Zahlen von vor zwei Wochen, als sich in Andalusien erst 58 Virusträger in stationärer Behandlung befanden und acht von ihnen in die Intensivstation eingewiesen worden waren. Hinsichtlich der Krankenhausauslastung liegt die Provinz Almería einsam an der Spitze mit 54 Covid-19-Patienten in einem Krankenhaus und 14 von ihnen auf der Intensivstation. Und die Provinz Huelva sticht auch in dieser Statistik mit nur fünf Infizierten in ihren Hospitälern und nur einem davon auf der Intensivstation positiv heraus.

Update, Freitag, 14. August, 17:45 Uhr: Mitglieder der deutschen Bundesregierung bestätigen gegenüber der Tagesschau und dpa, dass noch heute eine Reisewarnung für ganz Spanien und damit auch für Andalusien mit Ausnahme der Kanaren ausgesprochen werden soll. Der Grund dafür ist der zuletzt immer stärker werdende Anstieg der Coronavirus-Infektionen im Land, aber auch die kritische Lage auf den Urlaubsinseln Mallorca, Menorca und Ibiza. Die Reisewarnung tritt rechtskräftig in Kraft, sobald sie vom Auswärtigen Amt und Robert Koch Institut in die öffentlich einsehbaren Listen der Risikogebiete aufgenommen werden.

Coronavirus in Andalusien. Landesregierung beschließt Restriktionen für Seniorenresidenzen

Update, 14. August: Im bisherigen August sind in Andalusien bereits mehr Infektionsfälle registriert worden als in den drei Monaten zuvor. Allein in den letzten zwei Wochen sind 3.488 Neuinfizierte hinzugekommen, 1.970 davon in den letzten sieben Tagen. Eine dramatische Entwicklung beginnt sich auch in der Krankenhausbelegung abzuzeichnen. Aktuell befinden sich 133 Covid-19 Patienten (Stand: 13. August) in einem der Hospitäler der Region, so viele wie seit Ende Mai nicht mehr. Das sind 36 mehr als noch vor einer Woche und 82 mehr als vor zwei Wochen. Und auf die Intensivstationen der Krankenhäuser mussten bereits 26 Virusinfizierte eingewiesen werden. Vor 14 Tagen befanden sich in diesen nur neun und vor sieben Tagen erst 16 Covid-19-Patienten.

Unterdessen hat die andalusische Regierung neue Restriktionen für die Seniorenresidenzen beschlossen, um sie vor einem Einzug des Coronavirus bestmöglich zu schützen. So dürfen neue Bewohner nur nach einem negativen PCR-Test einziehen. Das Gleiche gilt für Rückkehrer, die mindestens zehn Tage das Heim verlassen hatten. Nach ihrem Neu- oder Wiedereinzug müssen sie außerdem zwei Wochen lang in Isolierung bleiben, um den Kontakt zu den übrigen Mitbewohnern zu vermeiden. Einem PCR-Test müssen sich auch neue Angestellte vor Arbeitseintritt unterziehen sowie Mitarbeiter, die aus dem Urlaub zurückkehren. Und in Residenzen, in denen Infektionsfälle registriert sind, müssen die Spaziergänge der Heimbewohner wie auch die Besuche von Angehörigen ausgesetzt werden.

Update, 12. August: Die Evolution der Corona-Pandemie nimmt in Andalusien zunehmend besorgniserregende Züge an. Die täglich vermeldete Zahl der Neuinifizierten liegt zumeist nur noch knapp unter 300, manchmal sogar darüber, während sie noch vor zwei Wochen nicht einmal die 100 erreichte. In den Hospitälern der Region hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten innerhalb von zehn Tagen mehr als verdoppelt, von 60 am 1. August auf 121 am 11. August. Und die Zahl der Corona-Infizierten in den Intensivstation der Krankenhäuser hat sich im gleichen Zeitraum mit einem Anstieg von neun auf 24 sogar fast verdreifacht.

So kritisch, wie im März oder April ist die Situation in den andalusischen Krankenhäusern derzeit noch längst nicht, die Entwicklungstendenz lässt aber nichts Gutes erahnen.

Die Zahl der aktiven Infektionsausbrüche nimmt ebenfalls rapide zu, von 38 noch vor zwei Wochen auf zuletzt 115. Angesichts dieser Entwicklung appelliert die andalusische Regierung immer wieder an das Verantwortungsbewusstsein der Jugend. Nicht nur, weil im Falle einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 auch ihre Eltern oder Großeltern infizieren könnten, sondern weil sie sich selbst nicht auf einen milden Krankheitsverlauf verlassen können. Denn von den Covid-19-Patienten, die einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus bedürfen, sind inzwischen 70 Prozent zwischen 20 und 51 Jahre alt.

Coronavirus in Andalusien: Almería beklagt erstmals seit über zwei Monaten wieder Covid-19-Opfer

Update, 10. August: Die Zahl der Infektionsfälle ist in Andalusien auch am letzten Wochenende erneut deutlich angestiegen. Am 8. August wurden 344 Neuinfizierte vermeldet und am 9. August kamen noch 287 weitere hinzu. Größtes Sorgenkind bleibt weiterhin die Provinz Almería, die nach wie vor mit Abstand die meisten Infektionsfälle registriert, etwa ein Drittel der gesamten Region. Dort wurde am vergangenen Samstag mit 114 Neuinfizierten sogar ein neuer Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht, am Sonntag fiel die Zahl dann leicht ab auf 106.

Die tragische Vorreiterrolle hat Almería auch hinsichtlich der Covid-19-Patienten inne, die einer stationären Behandlung bedürfen. Von den 106 Corona-Infizierten, die sich andalusienweit in einem Hospital befinden, liegen 48 in einem Krankenhaus der Provinz Almería. Aus Almería sind auch zehn der insgesamt 17 Patienten, die auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Erstmals seit über zwei Monaten hat das Coronavirus in Almería auch wieder zwei Todesopfer gefordert. In Andalusien sind am Wochenende außerdem noch zwei weitere Todesfälle vermeldet worden, zwei in der Provinz Granada und einer in der Provinz Cádiz.

Update, 8. August: Die Zahl der seit Beginn der Corona-Pandemie in Andalusien registrierten Infektionsfälle ist mittlerweile auf 21.500 angestiegen, nachdem zuletzt 309 neue hinzugekommen sind. Da gleichzeitig 23 Corona-Infizierte wieder gesund gemeldet worden sind, hat sich die Zahl der zurzeit aktiven Virusträger um 286 auf 3.534 erhöht. Noch vor wenigen Wochen überstieg die tägliche Zahl der Geheilten jene der Neuinfizierten deutlich, nun aber hat sich das Verhältnis wieder umgekehrt. Innerhalb der letzten Woche hat sich die Zahl der nämlich Nueinfizierten verdreifacht, um schließlich wieder in eine Rangordnung zu gelang, die seit Ende April nicht mehr erreicht worden war.

Eine verleichbar negative Entwicklung durchläuft zurzeit auch die Zahl der Covid-19-Patienten in den andalusischen Hospitälern. Am 7. August mussten zwar nur drei weitere Corona-Infizierte in ein Krankenhaus eingewiesen werden, womit sich deren Zahl bereits auf 100 erhöht hat. Vor einer Woche waren es allerdings noch 58 Infizierte gewesen, die einer stationären Behandlung bedurften. Von den 100 Covid-19 Patienten mussten mittlerweile 17 auf die Intensivstation eingewiesen werden. Erlegen sind der Virusinfektion in der letzten Woche drei Personen, womt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie bei bei 1.452 liegt.

Coronavirus in Andalusien: Auslastung der Hospitäler ist noch relativ gering, nimmt aber wieder zu

Erstmeldung/Almería – Am 21. Juni endete der in Spanien aufgrund der Coronavirus-Pandemie am 14. März ausgerufene Notstand, womit auch die letzten, bereits nach und nach gelockerten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit aufgehoben wurden. Am Tag darauf, dem 22. Juni, wurden in Andalusien drei Neuinfizierte vermeldet. Am 6. August belief sich die Zahl der Neuinfizierten binnen 24 Stunden in der Region bereits auf 316. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Andalusien und an der Costa del Sol 21.193 Personen mit Sars-CoV-2 infiziert. Da 16.491 von ihnen mittlerweile geheilt sind und 1.452 dem Virus erlegen sind, beträgt die offizielle Zahl der aktiven Virusträger in der Region zurzeit 3.250. Eines stationären Aufenthaltes in einem Krankenhaus bedurften bislang 6.546 Covid-19-Patienten, von denen wiederum 795 auf den Intensivstationen der Hospitäler behandelt werden mussten.

Aktuell befinden sich in den andalusischen Krankenhäusern 97 Covid-19-Patienten, 16 von ihnen auf der Intensivstation. Damit ist die Region noch meilenweit entfernt von den Ende März, auf dem Höhepunkt der Pandemie erreichten Daten, als in den Hospitälern noch 2.708 Covid-19-Patienten lagen, von denen sich 438 auf der Intensivstation befanden. Anlass zur Sorge ist dennoch gegeben, und zwar wegen der steigenden Tendenz. Allein in der letzten Woche mussten 77 Corona-Infizierte in ein Krankenhaus eingeliefert werden und die Intensivstationen mussten im gleichen Zeitraum fünf Covid-19-Patienten aufnehmen. Bei den Infiziertenzahlen sieht es, was die jüngste Entwicklung anbelangt, ähnlich aus. In den letzten 14 Tagen wurden nämlich 2.037 Neuinfizierte registriert, 1.312 von ihnen allein in der letzten Woche.

Coronavirus in Andalusien: Provinz Almería bereitet mit Abstand die meisten Sorgen

Die größten Sorgen bereitet den andalusischen Gesundheitsbehörden vor allem die Provinz Almería, wo die Fallzahlen in den letzten Wochen sogar über jenen vom Frühjahr liegen. Damals stellte Almería zusammen mit der Provinz Huelva, die sogar noch ein wenig besser da stand, einen positiven Ausnahmefall in der Region dar. Nun aber hat sie, was die Infiziertenzahlen anbelangt, Cádiz und Jaén bereits überholt und ist kurz davor, auch Córdoba hinter sich zu lassen. Allein in den letzten sieben Tagen sind in Almería 470 Neuinfizierte vermeldet worden, mit einer deutlichen Konzentration auf die Städte Roquetas de Mar und El Ejido im Südwesten der Provinz. Zum Vergleich: Vom 27. Februar, als der erste Corona-Infizierte registriert wurde, bis Mitte April, als der Gipfel der Infektionskurve erreicht wurde, waren es 436 gewesen. Der bisherige negative Spitzenwert ist am 6. August erreicht worden mit 105 Neuinfizierten. Wiederholt vermeldete Almería zuletzt sogar mehr Infektionsfälle als alle sieben übrigen andalusischen Provinzen zusammen.

In Almería beginnen sich die Krankenhäuser wieder mit Covid-19-Patienten zu füllen, nachdem sie Ende Juni schon fast coronafrei gewesen waren.

Düster sieht die Entwicklung auch in den Hospitälern Almerías aus, die ebenfalls eine klare steigende Tendenz aufweist. Zurzeit befinden sich in den drei öffentlichen Krankenhäusern der Provinz 40 Corona-Infizierte und in ihren Intensivstationen werden zehn Covid-19-Patienten behandelt. Ende Juni hatten sich nur noch zwei Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung befunden und waren die Intensivstationen bereits frei von Corona-Infizierten. Ende Juni war die Zahl der aktiven Virusträger in Almería auch schon auf elf gesunken, mittlerweile ist sie wieder auf 618 hochgeschnellt. Der prozentuale Anteil der geheilten Virusträger, der seinerzeit weit jenseits der 90 gelegen hatte, ist im Gegenzug auf 63 Prozent abgestürzt. Die einzige gute Nachricht: Seit mehr als zwei Monaten ist in Almería niemand mehr an Covid-19 verstorben. Das letzte der insgesamt 53 Todesopfer in der Provinz hatte das Coronavirus am 30. Mai gefordert.

Coronavirus in Andalusien: massive Tests spüren auch Neuinfizierte ohne Symptome verstärkt auf

Die beängstigenden Fallzahlen der Provinz Almería sind allerdings, was auch für den Rest Andalusiens gilt, zu relativieren. Vor allem sind Vergleiche zu den Daten vom Frühjahr nur mit Vorsicht zu genießen. Zum Beginn der Pandemie wurden nämlich fast nur Personen mit einer klaren Symptomatik getestet, zumeist sogar erst, wenn sie schon ins Krankenhaus eingewiesen wurden. Nun aber wird massiv getestet, auch und vor allem um asymptomatische Virusträger aufzuspüren zwecks ihrer Isolierung zur Eindämmung der Verbreitung des Virus. Zur Veranschaulichung: Seit dem 1. Juli sind allein in der Provinz Almería mehr als 14.500 PCR-Tests durchgeführt, größtenteils an Kontaktpersonen von Corona-Infizierten. Ein positives Ergebnis haben indes weniger als fünf Prozent dieser Tests geliefert. Und von all jenen, die in dieser Zeit positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind, wiesen über 90 Prozent keine auf ihre Virusinfektion hinweisende Symptome auf.

Was sich auch deutlich geändert hat, ist der Altersdurchschnitt der Neuinfizierten. In der Provinz Almería nimmt er kontinuierlich ab und liegt inzwischen bei 32 Jahren. Die meisten Infektionsfälle liegen zunehmend in der Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren, die allerwenigsten Neuinfizierten sind hingegen über 65 Jahre alt, zuletzt weniger als drei Prozent. Klar ist, dass die vom Coronavirus besonders gefährdeten Senioren in der Regel stark darauf bedacht sind, sich vor einer Ansteckung zu schützen, die Jugend hingegen eher weniger. Der Sprecher der andalusischen Regierung, Elias Bendodo, hat daher jüngst einen Appell an die jüngere Generation gerichtet, die eventuell meinen könnte, eine Infektion in ihrem Alter locker wegstecken zu können. Die Jugendlichen müssten sich das Risiko bewusst machen, im Falle einer eigenen Ansteckung auch ältere Familienmitglieder zu infizieren, mahnte Bendodo.

Coronavirus in Andalusien: Jugendliche werden an den Pranger gestellt - und fühlen sich als Sündenböcke

In die gleiche Richtung zielte auch ein polemisches Video, das die Landesregierung in ihren Sozialen Netzwerken verbreitet hat. Darin werden Ansammlungen ausgelassen feiernder Jugendlicher gezeigt, mit der Botschaft, dass auch sie schwer erkranken können und eine Virusinfektion auch für sie tödlich enden könnte. Der andalusische Jugendrat, ein beratendes Organ der Landesregierung, hat das Video scharf kritisiert, weil es alle jungen Menschen unter Generalverdacht stelle, sie kriminalisiere und die Generationen gegeneinander aufbringe. Unumstrittene Tatsache ist auf jeden Fall, dass mehrere der neuen Corona-Infektionsherde, die sich in den letzten Wochen in Andalusien stetig vermehren, auf das seit dem Ende des Notstands wieder ausschweifende Nachtleben zurückzuführen sind. Wie etwa einer der jüngsten Ausbrüche in Almería, der seinen Ursprung in drei Diskotheken in Mojácar hatte. Mit bislang 68 Betroffenen hat dieser auch die meisten Neuinfizierten der elf zurzeit noch aktiven Corona-Hotspots in der Provinz hervorgebracht. Andalusienweit sind aktuell 77 Infektionsherde aktiv.

Schon vor einer Woche hatte die andalusische Regierung daher die Restriktionen für Gaststätten, Pubs und Diskotheken weiter verschärft. Für alle Lokale waren etwa die Aufnahmekapazitäten wieder stärker limitiert und die Zahl der Personen, die zusammen an einem Tisch sitzen dürfen, erneut auf zwölf reduziert worden. Für Diskotheken wurde unter anderem die Sperrstunde auf 5 Uhr vorgezogen und außerdem die Pflicht eingeführt, die Daten ihrer Kunden zu erfassen, um diese im Falle einer Infektion kontaktieren zu können. Der andalusische Diskothekenverband sieht nach der Verschärfung der Corona-Auflagen keine Möglichkeit mehr die Lokale rentabel weiterzuführen. Weil zuvor auch schon die für die Diskotheken essenzielle Nutzung der Tanzflächen nicht erlaubt war und die Betreiber für die erforderliche Umrüstung ihrer Lokale besonders hohe Kosten auf sich nehmen mussten. Der Verband fordert daher eine Zwangsschließung der Diskotheken, um wenigstens einen Anspruch auf öffentliche Hilfen wegen Geschäftsausfalls erheben zu können.

Coronavirus in Andalusien: Erhöhung der Sanktionen soll Missachtung der Corona-Regeln verhindern

Stattdessen hat die andalusische Regierung auf der jüngsten Sitzung des Kabinetts am 4. August eine Erhöhung der Sanktionen beschlossen, die bei Missachtung der geltenden Corona-Regeln drohen, wovon auch, aber nicht nur die Betreiber von Kneipen und Diskotheken betroffen sind. Die Bußgelder reichen nun von 100 Euro für das Nichttragen oder falsche Aufsetzen der Schutzmaske bis zu 600.000 Euro. Wobei die Geldstrafen gestaffelt sind, je nachdem wie viele Personen einer Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Zwischen 100 und 3.00 Euro werden fällig, wenn bis zu 15 Personen gefährdet werden, durch als leicht eingestufte Vergehen wie zum Beispiel die Nichteinhaltung der sozialen Distanz oder fehlende Hygienemaßnahmen in Geschäften und Lokalen. Geldstrafen bis zu 60.000 Euro können verhängt werden, wenn bis zu 100 Personen gefährdet werden, etwa durch eine Nichtbefolgung einer angeordneten Quarantäne. Und Bußgelder bis zu 600.000 Euro können fällig werden, wenn nicht genehmigte Feiern mit einem hohen Menschenaufkommen veranstaltet werden, oder wenn Lokale ihre Aufnahmekapazität grob überschreiten.

Trotz des Aktionismus der Landesregierung hinsichtlich der Corona-Auflagen und der Verschärfung der Sanktionen versichert Regierungssprecher Elias Bendodo, dass die Pandemie in Andalusien unter Kontrolle sei. Die Häufung der Ausbrüche sei mit dem Übergang in die neue Normalität und der Wiedererlangung der Mobilität zu erwarten gewesen. Und die hohen Infektionszahlen seien nicht zuletzt auch ein Beleg dafür, dass vom Gesundheitswesen bei der Aufspürung der Infektionsfälle eine gute Arbeit geleistet werde. Tatsächlich bleiben die Neuinfizierten, selbst wenn sie keine Symptome haben, nicht mehr größtenteils unentdeckt, um das Virus unkontrolliert zu expandieren, was im Frühjahr maßgeblich zum Entstehen der ersten Infektionswelle beigetragen hatte.

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