Marbella in der Phase 1

Coronavirus-Krise: Marbella installiert Videoüberwachung an stark frequentierten Punkten

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In Marbellas Innenstadt werden demnächst Überwachungskameras installiert.
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Marbellas Stadtverwaltung will vor allem an stark frequentierten Punkten Videoüberwachungskameras einsetzen. Bürgermeisterin Ángeles Muñoz appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger. Belebung der Wirtschaft erfordere Einhaltung der Sicherheitsstandards, so das Stadtoberhaupt.

  • In San Pedro Alcántara, Las Chapas und in Marbellas Altstadt sollen Kameras installiert werden.
  • Ortspolizei kontrolliert die Einhaltung der Sicherheitsstandards.
  • Aufgezeichnete Bilder werden in Notfall-Koordinationszentrum der Ortspolizei ausgewertet.

Marbella - Marbellas Bürgermeisterin Ángeles Muñoz (PP) hat bekannt gegeben, dass im Rahmen der Phase 1 des Deeskalationsplans an verschiedenen Punkten in San Pedro Alcántara, Las Chapas, in Marbellas Altstadt, in Geschäften und entlang der Strandpromenade Videoüberwachungskameras angebracht werden. Das Stadtoberhaupt unterstrich, dass diese dazu dienen sollen, vor allem an üblicherweise stark frequentierten Punkten zu kontrollieren, ob es zu Menschenansammlungen kommt.

Die Bürgermeisterin hält diese Maßnahme für erforderlich, um die Gemeinde in der durch das Coronavirus ausgelösten Krise „zurück zur Normalität zu führen“. Sie informierte auch darüber, dass eine Patrouille der Ortspolizei Geschäfte sowie die Terrassen von Restaurants, Bars und Cafés kontrollieren werde, um sicherzustellen, ob die Normen eingehalten werden. Die aufgezeichneten Bilder gelangen zum Notfall-Koordinationszentrum im Kommissariat der Ortspolizei. Dort befindet sich ein riesiger Bildschirm, auf dem acht Monitore zu sehen sind. Von hier aus kontrolliert die Ortspolizei auch Ampeln, Blitzgeräte und die Alarmanlagen öffentlicher Gebäude.

Muñoz hat die Bürger dazu aufgerufen, verantwortungsbewusst zu handeln, denn es mache keinen Sinn, Marbellas Wirtschaft wieder anzukurbeln, wenn die Bürger Normen nicht einhalten und nicht bestrebt sind, die notwendigen Sicherheitsstandards einzuhalten. Sie forderte die Bürger dazu auf, sich bewusst zu machen, wie wichtig es sei, den Sicherheitsabstand einzuhalten und Atemmasken zu tragen.

Anfang Mai hatte die Stadt Fuengirola ein Überwachungssystem vorgestellt, das messen soll, wieviele Personen sich an den Strandabschnitten aufhalten. Bis zu 50 Sensoren sollen die Personenzahlen ermitteln. Diese Software, die auf der Technick der Künstlichen Intelligenz basiert, ist ebenfalls anwendbar für öffentliche Plätze, Einkaufszentren und Veranstaltungen.

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