steilkueste von maro mit blauem meer.
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Wild und fast menschenleer: Die Playa de Maro in der Gemeinde Nerja.

Urlaub in Andalusien

Costa del Sol im Sommer: Die schönsten Strände an der Küste

  • vonLena Kuder
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Dünen, bizarre Felsen und weißer Sand – die Strände an der Costa del Sol laden zum Sonnenbaden, Flanieren und Tauchen ein. Die attraktivsten Playas und Buchten auf einen Blick.

Costa del Sol
Fläche 801,3 km2
Bevölkerungszahl529.496 (Stand 2018)
Provinz Málaga

Playa del Padrón in Estepona

Dieser Strand liegt zwischen dem Río Padrón und dem Gebiet Punta del Castor, zwei Kilometer von Estepona entfernt. Mit einer Länge von 1,4 Kilometern bietet er sich für kurze Spaziergänge an. Im nahgelegenen Einkaufszentrum können Urlauber in den Restaurants und Cafés einkehren oder shoppen. Eine Strandpromenade lädt zum Flanieren ein. Der Río Padrón mündet hier ins Meer und sorgt für eine üppige Vegetation. Im Wasser erstrecken sich Seegraswiesen. Der Strand ist leicht zugänglich, sodass er sich besonders für Familien und Personen mit eingeschränkter Mobilität eignet. Die Playa del Padrón ist mit Toiletten, Duschen und Fußduschen ausgestattet. Auch Wassersportgeräte kann man sich während der Sommermonate ausleihen. Der Strand ist bequem mit dem Auto erreichbar, da er sich in der Nähe der Schnellstraße N-340 befindet. Auch Busse der Linie L-79 Estepona – Marbella halten ganz in der Nähe.

Playa La Rada in Estepona

Nur einen Steinwurf von der Altstadt liegt die Playa La Rada entfernt. Direkt an den Strand grenzt die Strandpromenade. Die Playa ist mit dem Auto oder per Fuß erreichbar. Eine der Attraktionen ist Esteponas Sporthafen mit einem großen Angebot an Restaurants. Der eher ruhige Wellengang eignet sich in idealer Weise für Familien. Der Stadtstrand ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, dem Qualitätssiegel, das die Stiftung für Umwelterziehung vergibt und das für eine gute Wasserqualität und Infrastruktur steht. Der Strand ist barrierefrei und verfügt über Toiletten, Duschen und Sonnenliegen. Außerdem sind stets Rettungsschwimmer vor Ort. Der Strand La Rada ist über die Autobahn A-7 und die Schnellstraße N-340 erreichbar. Hinweisschilder sind vorhanden.

Playa Venus Bajadilla in Marbella

Marbella hat ebenfalls weitläufige Strände zu bieten.

Der Strand Venus Bajadilla grenzt direkt an Marbellas Stadtzentrum und das Flussbett des Río Represa. Die 400 Meter lange Strandpromenade lädt zu Spaziergängen ein. Restaurants und Chiringuitos locken mit frischem Fisch. Auch im nahgelegenen Sporthafen mit 377 Liegeplätzen gibt es eine Auswahl an Kneipen und Tapas Bars, in denen man sich nach einem Tag am Strand stärken kann. Für Kinder gibt es im Sporthafen Segelkurse.

Playa El Faro in Marbella

Unterhalb des Leuchtturms erstreckt sich der Strand El Faro, an dem eine Blaue Flagge weht. Gesäumt von Palmen thront der 1864 erbaute Leuchtturm oberhalb der Strandpromenade. Ab 2021 soll er ein Kulturzentrum und Meereskundemuseum beherbergen. Von der Playa aus lässt sich die Aussicht auf den Jachthafen genießen. Auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten, denn am Strand gibt es Spielgeräte. Wer aktiv sein möchte, kann sich Wassersportgeräte wie Jetski und Kajaks ausleihen. Der Strand ist mit Toiletten und Duschen ausgestattet. In der Nähe gibt es Cafés und Restaurants mit landestypischen Spezialitäten. Der Strand ist gut zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar. Im Sommer werden Signalflaggen gehisst und Rettungsschwimmer sind im Einsatz.

Playa de Artola - Cabopino in Marbella

Naturdünen und Nacktbaden: Der Strand Cabopino in Marbella.

Die Playa Artola – Cabopino mit ihrer Dünenlandschaft gehört zu den malerischsten Stränden in der Gemeinde Marbella. Hier sind heimische Pflanzen wie Meeresnarzissen oder Wacholdersträucher zu finden. 2001 hat die andalusische Landesregierung die Dünen von Artola zum Naturdenkmal erklärt. Feiner, goldfarbener Sand charakterisiert diesen Strand, der an den Sporthafen von Cabopino grenzt. An einigen Abschnitten ist das Nacktbaden möglich. Mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, bietet der Strand eine gute Wasserqualität und Infrastruktur. Außerdem hat er vom Institut für touristische Qualität (ICTE) das Gütesiegel „Q“ erhalten. Geschichtsinteressierte können sich den aus römischer Epoche stammenden Wachtturm Torre Ladrones anschauen, der 1985 zum Kulturgut erklärt wurde. Verlockend ist es, in der Umgebung des Damms zu tauchen, der Artola von Cabopino trennt. Taucher können dort eine für den Atlantik und das Mittelmeer typische Meeresfauna bewundern. Der Strand verfügt über kostenlose Parkplätze, Restaurants, Chiringuitos und Duschen. Sonnenliegen und –schirme sowie Wassersportgeräte können ausgeliehen werden. Cabopino liegt knapp 15 Minuten von Marbella und etwa eine Stunde von Málaga entfernt.

Playa Torreblanca/Carvajal in Fuengirola

Die Playa Torreblanca/Carvajal befindet sich in Stadtnähe. Durch den meist ruhigen Wellengang ist der barrierefreie Strand ideal für Familien. Er ist mit Toiletten, Duschen, Sonnenliegen und –schirmen ausgestattet. In der Nähe locken Bars und Restaurants mit typisch andalusischer Küche. Die nahegelegene Strandpromenade lädt zum Joggen oder Flanieren ein. Der Strand ist bequem mit dem Zug der Linie C-2 oder mit dem Auto erreichbar.

Playa Torre del Mar in Vélez Málaga

Mit dem Berg im Rücken: Die PlayaTorre del Mar.

Die Playa Torre del Mar im Landkreis Axarquía befindet sich im gleichnamigen Badeort, der wiederum zu Vélez Málaga gehört. Málaga liegt nur 28 Kilometer entfernt. Eine gute Infrastruktur mit vielen Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden. Der Aussichtsturm Torre del Mar hat dem Strand seinen Namen verliehen. Gekennzeichnet mit einer Blauen Flagge, bietet der Strand meist einen leichten Wellengang. Torre del Mar wurde einst von den Phöniziern gegründet. Davon ist nicht mehr viel zu erkennen, denn Bettenburgen aus Beton prägen das Stadtbild heute. Wer aber einige Kilometer von der Küste weg ins Hinterland fährt, der findet weiße Dörfer in einer malerischen Hügellandschaft. Lohnenswert ist auch ein Ausflug nach Vélez-Málaga. Der Ort beeindruckt mit seinem historischen Ortskern. Vélez-Málaga liegt am Fuße des 2.000 Meter hohen Bergs Maroma, dem höchsten der Sierra Tejada. Im Sommer wird auf der Strandpromenade ein Kunsthandwerkermarkt organisiert. Dort befindet sich auch das Büro der Touristeninformation. Die Playa Torre del Mar liegt nahe der N-340 und  ist zu Fuß und mit dem Auto erreichbar. In der Nähe gibt es genügend Parkplätze und auch Busse der Busgesellschaft Alsa halten in Torre del Mar.

Playa de Maro in Nerja

Natur erleben und Sonnenbaden: Die Klippen von Maro mit Wachtturm.

Besonders beliebt ist die Playa de Maro bei Naturfreunden, denn er grenzt direkt an die Naturparks Paraje Acantilados de MaroCerro Gordo und Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama. Es handelt sich um den östlichsten Strand der Costa del Sol. Auf einer Länge von 500 Metern findet man feinen Sand vor. Statt einer Strandpromenade beeindruckt hier nahezu unberührte Natur und eine Vielfalt von Vogelarten. Ein Highlight ist ein Tauchgang oder Schnorchelausflug. Felsen und Unterwasserhöhlen machen hier das Tauchen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Der von den Römern gegründete Ort Maro liegt nur einen Katzensprung entfernt. Die heute rund 800 Einwohner zählende Ortschaft gehört zur Gemeinde Nerja. In der maurischen Epoche wurde hier Zuckerrohr zu Sirup, braunem Zucker und Melasse verarbeitet und im 19. Jahrhundert erlebte Maro durch den Export von Gemüse einen wahren Boom. Gemüsegärten und kleine Plantagen sind noch heute zu finden. Die Höhlen von Nerja liegen ganz in der Nähe. Mit dem Auto kann man von der N-340 zum Strand fahren. Es gibt allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Busse fahren bis nach Maro oder Motril.  Neben der Playa de Maro sind weitere naturbelassene Strände und Felsbuchten zu finden. Diese sind jedoch relativ schwer zugänglich und deshalb oft menschenleer.

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