Deutsche Wurst in Andalusien

Günther Engelke lebt mit seiner Frau Biggi und dem 17-jährigen Sohn Nico seit sechs Jahren an der Co...

Günther Engelke lebt mit seiner Frau Biggi und dem 17-jährigen Sohn Nico seit sechs Jahren an der Costa del Sol. In Alcaucín genießt er das milde Wetter, die Natur und das mediterrane Essen. Doch seit geraumer Zeit verspürt Engelke das Verlangen nach traditionellen Wurstwaren aus seiner Heimat. „Irgendwann war der Appetit nach Pfefferbeißern, Mettenden, Landjägern und sogenannten Bauernseufzern so groß, dass ich fast alles dafür gegeben hätte, nur eines dieser Produkte essen zu können“, erzählt der gebürtige Franke. „Da aber keines der deutschen Geschäfte an der gesamten Costa del Sol diese Wurstwaren anbot, habe ich nach einer anderen Lösung gesucht“, so Engelke. Er setzte sich an seinen Computer und durchsuchte das Internet nach ordentlichen Anleitungen zum Herstellen dieser Wurstwaren. Nachdem er einige Quellen gefunden hatte, ging es auch schon los. Der Pensionist besorgte sich über das Internet die notwendigen Arbeitsgeräte und Naturdärme sowie frisches Fleisch bei einem Metzger in Casabermeja. Dann begann er mit seinem ersten Wurstherstellungs-Versuch. „Die erste Wurst, die ich herstellen wollte, war eine Coburger Bratwurst und ein bayerischer Leberkäse“, sagt Engelke. „Allerdings ging mein erster Versuch direkt in die Hose. Erst ab dem zweiten Versuch – ich stellte dabei Mettenden her – lief alles perfekt. Da hatte dann einfach alles gepasst, von der Würzung über die Größe bis zur Konsistenz.

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