|

Flammen zerstören 300 Hektar in Estepona

Estepona – ws. 22 Löschflugzeuge und Helikopter sowie über 170 Brandbekämpfer am Boden haben seit Mo...

Estepona – ws. 22 Löschflugzeuge und Helikopter sowie über 170 Brandbekämpfer am Boden haben seit Montag gegen ein Feuer im Waldgebiet Peñas Blancas in Estepona gekämpft. Wie die Einsatzleitstelle 112 mitgeteilt hat, war das Feuer gegen 11.30 Uhr in einem Landwirtschafts- und Waldgebiet ausgebrochen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die geographische Beschaffenheit des Geländes, in dem sich viele stark bewachsene Sturzbäche befinden, die hohen Temperaturen und Terralwinde. Am Montag gegen 17 Uhr setzte die andalusische Landesregierung den Notfallplan 1 in Kraft. Etwa 400 Wohnhäuser wurden am Abend präventiv evakuiert. Bei einbrechender Nacht mussten die Löschflugzeuge aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse zu ihrer Basis zurückkehren, weitere Bodentruppen aus Cádiz rückten an. In der Nacht versuchten über 250 Brandbekämpfer das Feuer in Schach zu halten, doch die Flammen loderten weiter und erhellten den Nachthimmel von Estepona. Nach ersten Angaben der andalusischen Landesregierung sind bis Mittwochmorgen über 300 Hektar eines "besonders wertvollen Naturgebiets" Opfer der Flammen geworden. Ein Mann französischer Nationalität wurde als mutmaßlicher Verursacher des Feuers am Montagabend verhaftet, aber am Mittwoch unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf offizieller Ebene heißt es, er habe ein Wespennest ausräuchern wollten. Am Mittwochmorgen konnte das Feuer endlich stabilisiert werden. Die Löscharbeiten gehen weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare