Jene Bewohner der Seniorenresidenzen, die negativ auf das Coronavirus getestet werden, sollen das Heim, so sie das möchten, verlassen können. Foto: Archiv

Gesunde dürfen gehen

Sevilla  - jan. Das andalusische Gesundheitsministerium hat an die Seniorenheime der Region rund 90....

Sevilla  - jan. Das andalusische Gesundheitsministerium hat an die Seniorenheime der Region rund 90.000 Schnelltests verteilen lassen. Mit diesen sollen alle Heimbewohner sowie sämtliche Mitarbeiter der Residenzen auf das Coronavirus getestet werden. Jenen Heimbewohnern, die sich nicht mit dem Virus infiziert haben, soll freigestellt werden, ob sie in der Residenz bleiben oder diese verlassen wollen. Hierfür müssten sie allerdings zwei Bescheinigungen vorweisen: eine Einverständiserklärung der Heimleitung sowie eine Bestätigung von Verwandten, die versichern sich ihrer anzunehmen und sie zu versorgen. Außerdem wird ihnen empfohlen, sicherheitshalber eine freiwillige 14-tägige Quarantäne einzuahlten, selbst wenn sie keine auf das Virus hinweisende Symptome aufweisen sollten. Nachdem sich die Infektionsfälle wie auch die Todesfälle in den Seniorenresidenzen seit Ausbruch der Pandemie gehäuft hatten, wurden jene Heime, in denen das Virus grassierte, mit mediznischem Personal und Matierial ausgestattet. Auf diese Weise sollten die Virustráger ohne schwerwiegende Symptome direkt versorgt werden können, um nur die gravierenden Fälle in Krankenhäuser einliefern zu müssen. In Andalusien existieren fast 700 Seniorenresidenzen, die zusammen mehr als 45.000 Heimplätze bieten. Nur 14 dieser Residenzen unterstehen als öffentliche Einrichtungen dem Land, während alle übrigen privat betrieben werden.

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