Illegales Hotel wird abgerissen

Für viele Anwohner von Benalmádena war es ein Ärgernis und eine Ikone der Illegalität, die ihnen bei...

Für viele Anwohner von Benalmádena war es ein Ärgernis und eine Ikone der Illegalität, die ihnen beim Strandspaziergang die gute Laune verhagelte. Jahrelang fragten sie sich, was aus dem einstigen Hotel Marymar wird, das Anfang der 1960er Jahre von einem baskischen Unternehmer direkt am Strand von Santa Ana gebaut und vor etwa drei Jahrzehnten von der Sozialstiftung des Kreditinstituts Unicaja gekauft und in ein Seniorenheim umgewandelt wurde. Im Frühjahr 2011 hatte Unicaja die Familien der letzten Heimbewohner aufgefordert, ihre Angehörigen in anderen Altenheimen der Provinz unterzubringen. Trotz aller Proteste und juristischer Schritte der Betroffenen wurde das Heim wenig später geschlossen. Man müsse die Baustruktur auf ihre Stabilität überprüfen lassen, hatte die Sozialstiftung Unicaja damals erklärt. Angehörige von Heimbewohnern hingegen hatten gemutmaßt, dass die Seniorenresidenz wieder in ein Hotel verwandelt werden sollte. Nichts dergleichen geschah.

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