A miner rescue team (bottom L) stands next to a crane holding steel tubes after failing to place them into the drilled well at the area where Julen, a Spanish two-year-old boy, fell into a deep well ten days ago when the family was taking a stroll through a private estate, in Totalan, southern Spain January 23, 2019. REUTERS/Jon Nazca||07.01.2020, Spanien, Madrid: Pablo Iglesias (r), Führer des linken Bündnisses Unidas Podemos, und Pedro Sanchez, amtierender Ministerpräsident von Spanien, umarmen sich nach der Abstimmung im Parlament. Der geschäftsführende Ministerpräsident Sanchez hat die zweite und entscheidende Parlamentsabstimmung über seine Wahl zum Regierungschef gewonnen. Sanchez' Sozialistische Arbeiterpartei wird gemeinsam mit Unidas Podemos regieren - es ist die erste Koalitionsregierung in der neueren Geschichte des Königreichs. Foto: Eduardo Parra/Europa Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++|sdr|

Julen – ein Jahr danach

Wenn Schreckliches geschieht, speziell wenn es dabei um den Tod eines Kindes geht, bleiben Hinterbli...

Wenn Schreckliches geschieht, speziell wenn es dabei um den Tod eines Kindes geht, bleiben Hinterbliebene immer mit offenen Fragen zurück. Warum starb Julen mit nur zwei Jahren? Und: Wer hat Schuld an seinem Sturz in ein mehr als 100 Meter tiefes Bohrloch auf dem Gemeindegebiet von Totalán unweit der Stadt Málaga? Und wer soll dafür zur Verantwortung gezogen werden? Die Bergung des Jungen hielt die Welt fast zwei Wochen lang in Atem. Ein Jahr danach gibt es immer noch keine Antworten, aber einen Angeklagten: den Besitzer der Finca David Serrano, auf deren Grundstück das Unglück am 13. Januar 2019 passierte. Das Verfahren gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung beginnt am 21. Januar, knapp ein Jahr nachdem die Helfer endlich zu Julen vordrangen - und alle Hoffnung auf ein Wunder endete. Vor allem die Rettungsmannschaften, die sich am 26. Januar mittels eines extra gebohrten Parallelschachts mühsam zu dem in 70 Meter Tiefe feststeckenden Kind vorgekämpft hatten, waren erschüttert. „Als der Kleine entdeckt wurde, herrschte im Schacht eine Stunde lang totale Stille“, beschrieb damals ein Helfer die Reaktion seiner Kollegen.

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