Zweite Welle mitten im Sommer

Coronavirus in Andalusien: Neue Ausbrüche - Infektionsherde steigen auf 123

  • vonLena Kuder
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  • José Antonio Nieto
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Die Zahl neuer Coronavirus-Ausbrüche nimmt in Andalusien kontinuierlich zu. Die Landesregierung verzeichnet inzwischen 123 aktive Hotspots mit insgesamt 1.290 Betroffenen.

  • In Andalusien sind in den letzten Tagen24 Stunden acht neue Corona-Ausbrüche registriert worden, die sich in vier der acht Provinzen ereignet haben.
  • Die Zahl der aktiven Corona-Hotspots liegt in Andalusien bei 123. Davon sind 14 unter Kontrolle und 109 werden derzeit untersucht.
  • Die Corona-Hotspots konzentrieren sich vor allem auf die Provinzen Almería, Cádiz, Córdoba, Málaga und Sevilla.

Update, 13. August: Die Zahl der aktiven Corona-Ausbrüche in Andalusien steigt ungebrochen an. Am 12. August sind acht neue Infektionsausbrüche vermeldet worden, drei in der Provinz Cádiz, jeweils zwei in den Provinzen Málaga und Sevilla sowie einer in der Provinz Córdoba. Die Zahl der Cluster ist damit auf 123 angestiegen. Von diesen sind nur 14 bereits unter Kontrolle, während 109 zurzeit noch untersucht werden. Die 123 Corona-Hotspots haben insgesamt 1.290 neuinfizierte hervorgebracht.

Die meisten Cluster befinden sich in der Provinz Málaga, wo sich in 36 Hotspots 269 Personen mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Die meisten mit einem Cluster in Verbindung stehenden Infektionsfälle vermeldet indes die Provinz Sevilla, wo 24 Infektionsherde mit 272 Betroffenen registriert sind. In Almería sind hingegen nur noch zwölf Infektionsherde mit 181 Betroffenen aktiv, obwohl die Provinz mit Abstand die höchsten Fallzahlen der gesamte Region aufweist.

Weitere aktuelle Daten zum Coronavirus in Andalusien.

Weitere aktuelle Daten zum Coronavirus in Spanien.

RegionAndalusien
HauptstadtSevilla
Fläche 87.268 km2
Einwohnerzahl 8,427 Millionen (Stand 2019)
AmtsspracheSpanisch
ProvinzenAlmería, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla

Update, 10. August: Mit zwölf neuen Corona-Ausbrüchen ist deren Zahl in Andalusien am Wochenende auf mittlerweile 108 angestiegen. Von diesen 108 aktiven Infektionsausbrüchen, die insgesamt 1.068 Neuinfizierte hervorgebracht haben, sind 19 bereits unter Kontrolle, während 89 noch untersucht werden. Seit dem Ende des Notstands am 21. Juni hatten sich sogar noch 53 weitere Corona-Ausbrüche ereignet, die allerdings bereits überwunden werden konnten.

Am 8. August waren von den andalusischen Gesundheitsbehörden zunächst sechs neue Infektionsausbrüche vermeldet worden, zwei in den Provinzen Almería und Jaén sowie jeweils einer in den Provinzen Sevilla und Cádiz. Am 9. August waren dann erneut sechs neue Corona-Hotspots mit zusammen 42 Betroffenen registriert worden, diesmal zwei in der Provinz Granada und jeweils einer in den Provinzen Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla.

Update, 8. August: Die Zahl der aktiven Corona-Ausbrüche ist in Andalusien bereits auf 96 angestiegen, nachdem zuletzt 14 neue Infektionsherde hinzugekommen sind, die Hälfte davon in der Provinz Málaga sowie zwei in Granada und jeweils einer in Cádiz, Córdoba, Huelva, Jaén und Sevilla. Einzig die Provinz Almería vermeldete keinen neuen Infektionsausbruch. Gleichzeitig sind am 7. August vier Corona-Ausbrüche - zwei in Málaga sowie jeweils einer in Córdoba und Sevilla- aus der Statistik gefallen, da sie bereits als überwunden gelten.

Von den 96 aktiven Corona-Ausbrüchen, die zusammen 963 Neuinfizierte hervorgebracht haben, gelten 15 als kontrolliert, während 81 derzeit noch untersucht werden. Die meisten Corona-Hotspots befinden sich in der Provinz Málaga, in der 28 Ausbrüche mit insgesamt 192 Betroffenen aktiv sind. Mit 215 Neuinfizierten weist die Provinz Sevilla wiederum die meisten mit einem Infektionsherd in Verbindung stehenden Infektionsfälle auf. Am anderen Ende der Skala rangieren Huelva und Jaén mit jeweils f��nf Corona-Hotspots, die in Jaén 50 und in Jáen sogar nur 37 Neuinfizierte hervorgebarcht haben.

Corona-Hotspots in allen Provinzen: Infektionsherde inzwischen über ganz Andalusien verteilt

Update, 5. August: 114 Corona-Ausbrüche sind in Andalusien bereits seit dem Ende des Notstands am 21. Juni registriert worden, von denen 34 bereits überwunden, 80 hingegen noch immer aktiv sind. Von 80 neuen Infektionsherden wiederum gelten bislang 18 als kontrolliert, während 62 derzeit noch untersucht werden. Die 80 aktiven Infektionsherde haben insgesamt 882 Neuinfizierte hervorgebracht, die meisten davon in der Provinz Almería wo sich in 14 Corona-Hotspots bislang 194 Personen angesteckt haben. Die meisten Infektionsherde, nämlich 16, befinden sich hingegen in der Provinz Málaga, obgleich die Zahl der mit diesen in Zusammenhang stehenden Infektionsfälle mit 149 etwas geringer ist als in Almería.

Anfangs konzentrierten sich die neuen Corona-Hotspots Andalusiens überwiegend auf den Südosten, mittlerweile aber sind sie über die gesamte Region gut verteilt und keine Provinz ist mehr frei von ihnen. In Sevilla sind 15 Infektionsherde mit 129 Betroffenen, in Granada zehn Infektionsherde mit 136 Betroffenen und in Córdoba acht Infektionsherde mit 168 Betroffenen aktiv. Etwas glimpflicher kommt Cádiz davon mit sieben Corona-Ausbrüchen und 48 Infizierten, während Jaén fünf Aubrüche mit 32 Infizierten und Huelva ebenfalls fünf Ausbrüche mit nur 26 Infizierten vermeldet.

Update, 3. August: Innerhalb eines Tages ist in der Autonomieregion Andalusien die Zahl der Infektionsherde um neun auf insgesamt 75 angestiegen. Davon sind 15 unter Kontrolle und 60 werden derzeit untersucht. In dem gleichen Zeitraum wurden fünf Corona-Infizierte geheilt. Die Zahl der Corona-Infizierten liegt in Andalusien bei 852. Von den neun Infektionsherden wurden drei in der Provinz Cádiz, zwei in Almería, zwei in Jaén, einer in Córdoba und ein weiterer in Málaga lokalisiert.

Update, 30. Juli: In Andalusien sind derzeit 40 Corona-Ausbrüche aktiv - davon befinden sich 32 unter Beobachtung und acht sind kontrolliert. Insgesamt 681 Fälle wurden in den Provinzen Granada, Almería, Sevilla, Málaga, Córdoba, Jaén und Huelva registriert. Zwei neue Ausbrüche gab es in Granada und Sevilla, wo sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten auf acht beläuft. Wie das andalusische Gesundheitsministerium mitteilte, kam es vor allem in Granada und im Osten Sevillas zu Neuinfektionen. Dort wurden jeweils vier neue Corona-Fälle registriert. Die meisten Neuinfektionen kamen durch eine Abifeier mit 500 Schülern in einer Diskothek in Córdoba zustande. Nachdem den Gesundheitsbehörden aufgefallen war, dass mehrere Neuinfizierte gemeinsam hatten, an besagter Party teilgenommen zu haben, mussten sich rund 2.000 Personen, alle Schüler sowie ihre Kontaktpersonen, einem PCR-Test unterziehen. In bislang 110 Fällen fiel das Ergebnis positiv aus. Granada ist die Provinz mit den meisten aktiven Corona-Ausbrüchen. Zehn wurden dort registrierte, davon werden sieben untersucht und drei befinden sich unter Kontrolle. Granada vereint insgesamt 148 Coronavirus-Infizierte auf sich.

Coronavirus in Andalusien: 40 aktive Ausbrüche mit Hotspot in Córdoba

Erstmeldung/Sevilla - Eine zweite Welle der Coronavirus-Pandemie war in Andalusien für den kommenden Herbst oder Winter nicht ausgeschlossen worden. Die Landesregierung hat sogar fast fest mit ihr gerechnet und sich bemüht, ihr Gesundheitswesen darauf vorzubereiten. Nun aber könnte die erwartete zweite Welle doch schon viel früher über die Region einfallen, im Hochsommer, mitten in der ohnehin schon bescheiden verlaufenden Urlaubssaison. An die aktuellen Fallzahlen von Aragón oder Katalonien reicht Andalusien jedoch noch lange nicht heran. Die Zahl der Neuinfizierten überschreitet in manchen Provinzen wie Almería aber bereits die Werte vom Frühjahr, als man noch relativ glimpflich davon gekommen war, weshalb mittlerweile auch eine allgemeine Maskenpflicht eingeführt worden ist.

Seit dem Ende des Notstands am 21. Juni sind in Andalusien bereits 56 neue Corona-Ausbrüche registriert worden, von denen 22 zwar schon überwunden werden konnten, 40 zurzeit aber noch immer aktiv sind.  Von den 34 neuen Corona-Hotspots gelten acht bereits als kontrolliert, will heißen, dass vermeintlich alle Infizierten schon aufgespürt werden konnten. Die 26 übrigen sind noch nicht unter Kontrolle, was bedeutet, das noch nach Kontaktpersonen von Infizierten gesucht wird oder diese noch nicht getestet worden sind. Allein diese 34 aktuell noch aktiven Ausbrüche haben in der Region 615 Neuinfizierte hervorgebracht. Trotz der Häufung der Ausbrüche und der starken Zunahme der Neuinfizierten reicht die Belastung in den Krankenhäusern Region aber mit derzeit 52 Covid-19 Patienten, sieben auf den Intensivstationen, bei weitem nicht an jene auf dem Höhepunkt der Pandemie Ende März und Anfang April heran.

Aktive Infektionsherde existieren in fast allen andalusischen Provinzen, mit Ausnahme der beiden im Südwesten der Region gelegenen Provinzen Cádiz und Huelva. Ganz verschont sind auch diese nicht geblieben, ihre einzigen seit Ende Juni verzeichneten Corona-Ausbrüche in Algeciras (Cádiz) und Lepe (Huelva) konnten sie aber bereits hinter sich lassen. Ganz anders sieht es im Südosten der Region aus, wo sich seit Wochen mit Abstand die meisten Infektionsherde konzentrieren, wobei sich die Provinzen Málaga und Granada, die schon von der ersten Corona-Welle hart getroffen wurden mit Almería an der Spitze abwechseln. Zurzeit liegt Granada vorne mit zehn aktiven Corona-Aubsrüchen, gefolgt von Almería mit neun, Sevilla mit neun und Málaga mit sieben. Weit dahinter folgen Córdoba mit drei sowie Jaén mit zwei Infektionsausbrüchen.

Corona-Ausbruch in einer Diskothek wird Restriktionen für das Nachtleben nach sich ziehen

Der folgenreichste Corona-Hotspot befindet sich indes in Córdoba, wo an die 500 Abiturschüler in einer Diskothek der Provinzhauptstadt das Ende des Schuljahres gefeiert hatten. Nachdem den Gesundheitsbehörden aufgefallen war, dass mehrere Neuinfizierte gemeinsam hatten, an besagter Party teilgenommen zu haben, mussten sich rund 2.000 Personen, alle Schüler sowie ihre Kontaktpersonen, einem PCR-Test unterziehen. In bislang 110 Fällen fiel das Ergebnis positiv aus. Weitreichende Kosequenzen wird dieser Fall wohl auch noch haben, denn die andalusische Regierung hat nun mit einer Restriktion des Nachtlebens darauf reagiert. So hat die Junta am vergangenen Dienstag beschlossen, dass Diskotheken die Daten ihrer Gäste in Zukunft registrieren müssen, um die jeweiligen Personen im Falle einer Neuinfektion orten zu können. Kneipen dürfen künftig statt zu 75 lediglich zu 60 Prozent gefüllt sein und an den Tischen in Restaurants dürfen nicht mehr wie bisher 25, sondern nur noch zwölf Personen sitzen. Außerdem könnte der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum verboten werden, um die in Spanien typischen Botellones (öffentliche Trinkgelage) zu unterbinden.

Während die Provinz Granada mit elf Infektionsherden wie erwähnt die meisten aktuellen Corona-Hotspots aufweist, vereint die Provinz Almería mit 209 Neuinfizierten, die meisten mit aktiven Corona-Ausbrüchen im Zusammenhang stehenden Infektionsfälle auf sich. Die Zahl der aktiven Virusträger, also mit Sars-CoV-2 Infizierte und noch nicht geheilte Personen, soll sich in der Provinz aktuell auf über 400 belaufen, nachdem sie Ende Juni bereits auf elf abgefallen war. Allein am 21. Juli wurden in Almería 84 Neuinfizierte gemeldet, so viele wie an keinem anderen Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Und mit 20 Personen, zwei von ihnen auf der Intensivstation, weist Almería andalusienweit auch die meisten Covid-19-Patienten auf, die einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus bedürfen. Die Zahlen von Ende Juni werden damit zwar deutlich überschritten, jene vom März und April aber noch viel deutlicher unterschritten. Der wesentliche Unterschied zu damals ist, dass 95 Prozent der Neuinfizierten in der Provinz Almería asymptomatisch sind und trotz der Virusinfektion nicht erkranken. Und das Durchschnittsalter der Infizierten liegt mit 35 Jahren jetzt weit niedriger.

Corona-Hotspots in der Provinz Almería: Infektionsfälle in allen Gesundheitsbezirken

Die acht aktiven Corona-Ausbrüche in Almería – drei weitere konnten bereits überwunden werden, einer in Pulpí, einer in Adra und einer in Roquetas  - verteilen sich auf die drei Gesundheitsbezirke der Provinz wie folgt: drei im Bezirk Poniente im Westen (einer in El Ejido, einer in Berja und einer in Laujar), zwei im Bezirk Levante im Osten (einer in Pulpí und einer in Cuevas del Almanzora) sowie drei im Bezirk Almeria im Zentrum der Provinz (alle in Níjar). Von diesen acht aktiven Infektionsausbrüchen konnte bisher nur jener in Berja unter Kontrolle gebracht werden.

Die Gemeinde Níjar mit gleich drei Corona-Hotspots bereitet den Gesundheitsbehörden verständlicherweise die meisten Sorgen. Zwei in einem familiären Umfeld erfolgte Ausbrüche mit bislang vier beziehungsweise sieben Infizierte, erscheinen nicht allzu gefährlich. Der dritte Infektionsausbruch aber, der in einem landwirtschaftlichen Betrieb registriert wurde, hat bereits 38 Neuinfizierte hervorgebracht. Die Bürgermeisterin von Níjar, Esperanza Pérez, wandte sich daher Hilfe suchend an die andalusische Regierung, da es der Gemeinde an Mitteln und Materialien wie Schutzausrüstungen oder Desinfektionsmittel mangle, um der Lage Herr zu werden und die weitere Expansion des Virus einzudämmen.

Corona-Infektionsherde an der Westküste: Roquetas und El Ejido mit den meisten Neuinfizierten

Besonders kritisch ist die Situation auch im Gesundheitsbezirk Poniente. Obwohl der einzige Infektionsherd mit nur fünf Infektionsfällen in einem von Immigranten bewohnten Haus bereits überwunden wurde, weist Roquetas mit 153 die meisten Neuinfizierten auf. Von den drei noch aktiven Ausbrüchen war jener in einem Betrieb der Agrarindustrie in El Ejido, der noch neue Infizierte hervorbringt, der mit Abstand gravierendste. Auf das Virus sind in dem Corona-Hotspot bereits 102 Personen positiv getestet worden. Die allermeisten der rund 100 Mitarbeiter, die in Quarantäne geschickt werden mussten, konnten in den letzten Tagen alledings schon wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Ingesamt werden in El Ejido 135 aktive Virusträger aufgeführt.

Positiv oder nicht positiv? Viele vermeintliche Corona-Infizierte stellten sich nach erneutem Test doch als virusfrei heraus.

Für reichlich Wirbel sorgte schließlich der mittlerweile als kontrolliert geltende Infektionsausbruch in Berja, bei der eine Finca im dem in vier Kilometer Entfernung zum Ortskern liegenden Bezirk Chirán im Mittelpunkt stand. Bis zu 31 der im Umfeld der Plantage lebende Landarbeiter wurden positiv getestet und müssen daraufhin Isolierung halten. Das Rathaus in Berja wie auch jene der umliegenden Ortschaften Laujar und Fondón reagierten prompt und ließen alle öffentlichen Gebäude in ihren Gemeinden schließen. Die Kommunalregierung der PP in Berja forderte sogar eine Zurückstufung der Gemeinde im Deeskalationsplan, was eine erneute Verschärfung der Corona-Restriktionen für alle Bürger mit sich gebracht hätte.

Corona-Tests müssen wegen fehlerhaften Ergebnissen wiederholt werden

Letztendlich musste das andalusische Gesundheitsministerium eingestehen, dass vermeintlich positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen in Wirklichkeit virusfrei sein könnten. Mit widersprüchlichen Erklärungen seitens der Landesregierung, da von offizieller Seite mal ein Defekt des Analysegeräts angeführt wurde und mal die Reaktionsflüssigkeit nicht in Ordnung gewesen sein sollte. Woran auch immer es lag, die PCR-Tests von bis zu 850 vermeintlich infizierten Personen mussten wiederholt werden. Wobei die Proben zwar erneut im Krankenhaus in El Ejido entnommen, diese zur Auswertung aber diesmal in das Hospital de Torrecárdenas in Almería geschickt wurden. Ohne die Ergebnisse abzuwarten, ließ das Rathaus in Berja alle öffentlichen Gebäude in der Gemeinde wieder öffnen. Was der regierenden PP Vorwürfe der oppositionellen PSOE einbrachte, die den Schritt angesichts der noch nicht beseitigten Unklarheit als voreilig kritisierte.

Am Ende stellte sich heraus, dass von den 31 anfangs als positiv aufgeführten Landarbeitern aus Berja 27 tatsächlich mit Sars-Cov-2 infiziert waren. Und nur wenige Tage später meldeten die andalusischen Gesundheitsbehörden auch noch einen weiteren Corona-Ausbruch im nahe gelegenen Laujar. Wobei sich unter den bislang acht Infizierten in dem Infektionsherd auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Almudena Morales befindet, die ihre Ansteckung selbst auf ihrer Facebook-Seite publik machte und sich nun in häuslicher Quarantäne befindet. In den eigentlich für ihre Ruhe und Beschaulichkeit bekannten Dörfern im bergigen Hinterland der Provinz Almería ist der Corona-Spuk also noch längst nicht vorbei.

Rubriklistenbild: © Junta de Andalucía

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