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Tourismus an der Costa del Sol: Axarquia in der Nebensaison besonders gefragt

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Anischt einer Gasse in Frigilana mit Touristen zwischen Souvernirläden.
Ein Geheimtipp ist Frigiliana, die Perle der Axarquía, die im Ranking der schönsten andalusischen Dörfer einen festen Platz hat, schon lange nicht mehr. © Encarna Albiol

Die touristischen Hochburgen der Costa del Sol sind die Küstenstädte im Westen von Málaga. In diesem Winter liegt in des die Axarquía im Trend - sowohl die Gemeinden am Meer als auch jene im Hinterland.

Málaga - Die Touristenzahlen an der Costa del Sol zeigen auch zu Beginn des Jahres weiter ein anhaltendes Wachstum an. Im Monat Januar haben die Hoteliers laut ihrem Verband Aehcos in ihren Etablissements eine Auslastung von 58,23 Prozent registriert, 6,58 Prozent mehr als im Vorjahr und immerhin 1,6 Prozent mehr als im Januar des Vor-Corona-Jahres 2019. Wobei die ausländischen Urlauber etwa drei Viertel der Gäste und die einheimischen das restliche Viertel stellten.

Und als Lokomotive erweisen sich vor allem die Gemeinden ganz im Osten der Provinz Málaga. So führte Nerja das Ranking mit einer Auslastung von 73,66 Prozent an, gefolgt von Torrox und Frigiliana, der Perle der Axarquía, mit knapp über 65 Prozent. Während dahinter Ronda mit knapp unter 50 und Mijas mit 42 Prozent bereits eine weit geringere Auslastung aufwiesen.

Axarquía liegt im Trend - auch ländlicher Tourismus im Inland ist im Kommen

Ganz klar im Kommen ist die Axarquía auch im Segment des ländlichen Tourismus. Ausschlaggebend ist dabei neben Faktoren wie dem gastronomischen oder kulturllem Angebot vor allem ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, erklären einschlägige Internetportale wie Ruralidays diesen auffälligen Trend.

Und auch die reizvollen Landschaften von Gebirgszügen wie der Sierra de Tejada und der Sierra de Almijara würden einen Anteil daran haben. In deren Ausläufern gelegene Ortschaften wie Frigiliana oder Cómpeta werden über das Portal denn auch am meisten gesucht und auch gebucht.

Blick aus der Höhe auf Cómpeta vor bergiger Kulisse.
Unter den Gemeinden im Hinterland der östlichen Costa del Sol sticht neben Frigiliana auch Cómpeta immer stärker hervor. © Provinzregierung Málaga

Wobei spanische Urlauber laut Ruralidays im Schnitt weniger als zweieinhalb Nächte, jene aus dem Ausland – darunter neben Europäern dank neuer Direktflugverbindungen auch immer mehr Touristen aus den USA – hingegen mehr als zehn Nächte reservieren. Und bevorzugt werden vor allem Landhotels der Premium-Kategorie.

Boom des Inlandstourismus: Gefragt sind Landhotels mit exklusiver Ausstattung

Die „besseren“ Landhotels mit exklusiverer Ausstattung wie Whirlpools sind auch im Hinblick auf den Valentinstag verstärkt reserviert worden, teilt Ruralidays mit, die in diesem Monat einen Schub bei den Belegungszahlen erwarten, auch wegen des Karnevals sowie dem andalusischen Regionalfeiertag zum Ende des Monats.

Für die gesamte Provinz prognostiziert das Portal im Februar eine Auslastung von durchschnittlich 50 Prozent, womit Málaga weit vor den übrigen andalusischen Provinzen liegen würde, denen Auslastungen von mittelmäßigen 30 Prozent in Cádiz bis zu mageren zwölf Prozent in Almería vorausgesagt werden.

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