Waldbrand in Estepona stabilisiert

Estepona – ws. Der Waldbrand, der am Montag gegen 11.30 Uhr im Gebiet Peñas Blancas in Estepona ausg...

Estepona – ws. Der Waldbrand, der am Montag gegen 11.30 Uhr im Gebiet Peñas Blancas in Estepona ausgebrochen ist und mindestens 300 Hektar einer besonders wertvollen Naturlandschaft vernichtet hat, konnte am heutigen Mittwochmorgen endlich als stabilisiert eingestuft werden. Das Feuer wurde offenbar durch menschliche Fahrlässigkeit ausgelöst. Schon am Montagnachmittag war ein Mann französischer Nationalität als mutmaßlicher Verursacher festgenommen worden. Wie die Behörden mitteilten, hatte er versucht, ein Wespennest auszuräuchern. An einem Tag, an dem das Meteorologische Institut Aemat aufgrund eines Terrals schon im Vorfeld die Warnstufe Gelb ausgerufen hatte. Zwei Tage kämpften bis zu 22 Löschflugzeuge und über 200 Feuerwehrleute gegen die Flammen, ihre Bemühungen wurden durch hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und warme Terral-Winde erschwert. Auch die dichte Vegetation in diversen Sturzbächen, die Unzugänglichkeit des Geländes und drei Stromleitungen behinderten die Löscharbeiten. Allein in der Montagnacht verwandelte das Flammeninferno fast 200 Hektar in eine schwarzgraue Wüste. Heute wurde der Franzose unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt, Untersuchungshaft wurde nicht angeordnet, weil der Mann seit längerem in Estepona gemeldet ist und keine Vorstrafen hat. Nach wie vor sind vier Löschflugzeuge und an die 150 Feuerwehrleute im Brandgebiet im Einsatz.

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