Rauchwolken bei einem Waldbrand in der Sierra Cabrera.
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Ein Waldbrand frisst sich durch die Sierra Cabrera.

Waldbrand an Levante-Küste

Costa Almería: Sierra Cabrera brennt am ersten Tag der neuen Normalität

  • vonSandra Gyurasits
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In der Sierra Cabrera in Almería ist am Sonntagnachmittag, 21. Juni, ein Waldbrand ausgebrochen. Zwei Familien mussten in Turre vorsichtshalber evakuiert werden. Starker Wind drohte die Löscharbeiten zu erschweren.

  • Rauchwolken steigen aus der Sierra Cabrera auf. Der Brand wurde am Sonntag um 14.30 Uhr gemeldet.
  • 150 Feuerwehrmänner und zwölf Flugzeuge sind in der Sierra Cabrera im Einsatz.
  • Am Montagmorgen ist der Waldbrand unter Kontrolle.

Mojácar/Turre - Am ersten Tag der neuen Normalität nach der Aufhebung des Notstandes wegen der Coronavirus-Krise hat es die Levante-Küste von Almería mit einem anderen Übel zu tun bekommen. Am Sonntag, 21. Juni, ist ein Waldbrand in der Sierra Cabrera am Rande der Gemeinden Mojácar und Turre ausgebrochen. Das Feuer wurde gegen 14.30 Uhr im Gebiet Del Moro gemeldet. 150 Feuerwehrmänner rückten aus. Zwölf Flugzeuge waren im Einsatz, die die Flammen aus der Luft mit Wasser und Erde löschten. Am Morgen des 22. Juni gab die Feuerwehr bekannt, den Brand unter Kontrolle zu haben.

Die Flammen hatten sich gefährlich an Häuser genähert. Zwei Familien mit insgesamt fünf Angehörigen mussten vorsichtshalber aus ihren Landhäusern in Turre evakuiert werden. Das Feuer sei aktiv und schwer zu bändigen, twitterte Infoca, Brigade zur Vorbeugung und Bekämpfung von Walbränden der andalusischen Landesregierung gegen Mitternacht.

Heftige Windböen erschweren die Löscharbeiten in der Sierra Cabrera

Ziel sei es, die Flammen so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bekommen, sagte der Chef der Feuerwehr Levante Almeriense, Francisco Flores, gegenüber dem Readiosender SER, spätestens bis 11 Uhr am 22. Juni. Denn ab dann wurden in der Sierra Cabrera starke Windböen vorausgesagt, die die Löscharbeiten erheblich erschwert hätten. Die Einsatzkräfte hatten bereits in der Nacht mit Windstärken bis zu 20 Kilometer pro Stunde zu kämpfen. Der Brand drohte sich schnell auszubreiten.

Ein Blick aus der Luft auf Turre in der Sierra Cabrera.

Was den Waldbrand verusacht haben könnte, ist noch unklar, sagte die Bürgerneisterin von Mojácar, Rosa María Cano (PP). Es gebe noch keine Hinweise. Zeitungsberichten zufolge sollen bei dem Brand rund 180 Hektar Vegetation vernichtet worden sein.

  • Sandra Gyurasits
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